Dax gibt weiter nach – Fast 7 Prozent Wochenverlust

Wirtschaftsentwicklung in Frankfurt/Main unter Druck

Frankfurt/Main () – Zum Wochenausklang hat der Dax noch einmal nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss am späten Freitagnachmittag standen 23.591 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 0,9 Prozent weniger als bei Vortagesschluss und fast 7 Prozent weniger als vor einer Woche.

Neben den Sorgen um den Iran- und die daraufhin steigenden kamen am Freitag auch noch schwache US-Arbeitsmarktdaten hinzu. „Niemand will derzeit ins sprichwörtliche fallende Messer greifen, zumal sich der Ölpreisanstieg beschleunigt und die Angstmarke von 100 US-Dollar in greifbare Nähe rückt“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank.

Der Ölpreis stieg am Freitag erneut stark an: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 91,10 US-Dollar, das waren 6,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Immer weniger Tanker fahren durch die Straße von Hormus – dadurch entsteht ein logistischer Engpass. Kuwait will Teile seiner Ölproduktion stoppen, weil das Land nicht mehr weiß, wo es das Öl zwischenlagern soll. Auch in Saudi-Arabien und anderen Ländern füllen sich die Lager. Der Energietransport durch die Straße von Hormus ist der Schlüssel für die Weltmärkte und insbesondere für die europäischen Börsen. „Gelingt es, dass der durch diese Meerenge wieder reibungslos vonstattengeht, wäre das ein Signal für ein allmähliches Aufatmen an den Märkten“, sagte Stanzl.

Bis zu den heutigen Arbeitsmarktdaten sah es noch danach aus, als könne die New Yorker Aktienbörse der derzeit rund um den Globus rollenden Verkaufswelle entgehen. Nun fallen die Kurse auch dort. Nach zuletzt starken Arbeitsmarktdaten erscheint der neuste Datensatz fast wie ein Ausrutscher. „Bis das allerdings bewiesen werden kann, müssen weitere Wochen vergehen, in der Anleger beim Thema Arbeitsmarkt mindestens doppelt so genau hinschauen werden“, so der Analyst der Consorsbank. „Aufkommende Stagflationsängste tragen zu einer allgemeinen Verunsicherung vor dem Wochenende bei.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas schwächer unterwegs: Ein kostete 1,1605 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8617 Euro zu haben.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Dax gibt weiter nach – Fast 7 Prozent Wochenverlust

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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Hier sind die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen:

Consorsbank, Kuwait, Saudi-Arabien, europäische Gemeinschaftswährung

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Frankfurt/Main, Straße von Hormus, Kuwait, Saudi-Arabien, New York

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax hat zum Wochenausklang um 0,9 Prozent nachgelassen und steht bei 23.591 Punkten, beeinflusst durch Sorgen um den Iran-Krieg, steigende Energiepreise und schwache US-Arbeitsmarktdaten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Sorgen um den Iran-Krieg
  • Steigende Energiepreise
  • Schwache US-Arbeitsmarktdaten
  • Anstieg des Ölpreises
  • Logistische Engpässe bei Öltransporten
  • Produktionsstopps in Kuwait
  • Füllstand der Lager in Saudi-Arabien und anderen Ländern
  • Unsicherheiten bezüglich des globalen Marktes
  • Aufkommende Stagflationsängste

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Dax fiel um 0,9 Prozent auf 23.591 Punkte
  • Fast 7 Prozent Rückgang im Vergleich zur Vorwoche
  • Sorgen um Iran-Krieg und steigende Energiepreise
  • Schwache US-Arbeitsmarktdaten verstärkten die Unsicherheit
  • Ölpreis stieg auf 91,10 US-Dollar pro Fass, plus 6,7 Prozent
  • Logistischer Engpass durch weniger Tanker im Hormus-Gebiet
  • Kuwait stoppt Teile der Ölproduktion wegen Lagerproblemen
  • Aussage über Bedeutung des reibungslosen Energietransports für Märkte
  • New Yorker Aktienbörse fiel ebenfalls nach den Arbeitsmarktdaten
  • Anleger zeigen erhöhte Vorsicht wegen Stagflationsängsten
  • Euro war schwächer gegenüber dem Dollar bei 1,1605 US-Dollar

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dax fällt um 0,9 Prozent
  • Dax fast 7 Prozent niedriger als in der Vorwoche
  • Sorgen um den Iran-Krieg
  • Anstieg der Energiepreise
  • Schwache US-Arbeitsmarktdaten
  • Angst vor fallenden Aktienkursen
  • Anstieg des Ölpreises um 6,7 Prozent
  • Logistischer Engpass durch weniger Tanker in der Straße von Hormus
  • Kuwait stoppt Teile seiner Ölproduktion
  • Füllung der Öllager in Saudi-Arabien und anderen Ländern
  • Ungewissheit an den Märkten
  • Verunsicherung vor dem Wochenende
  • Euro schwächer gegenüber dem Dollar

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jochen Stanzl, dem Chefmarktanalysten der Consorsbank, zitiert.

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