Politik und internationale Beziehungen in Berlin
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich nach der neuerlichen Eskalation im Nahen Osten mit Verbündeten und Partnern abgestimmt. Wie das Kanzleramt mitteilte, führte er am Samstag unter anderem Telefonate mit dem Präsidenten Frankreichs, Emmanuel Macron, dem Premierminister von Großbritannien, Keir Starmer, dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und anderen Partnern in der Region.
Das Teheraner Regime habe in den vergangenen Wochen brutal den friedlichen Protest von mutigen Iranern unterdrückt, die für Freiheit und ein besseres Leben auf die Straße gegangen seien, so Merz. „Statt seiner Verantwortung nachzukommen, das eigene Volk zu schützen, hat die iranische Führung alle Aufforderungen, diese Gewalt einzustellen, in den Wind geschlagen“, sagte der Kanzler weiter. „Gleichzeitig hat die iranische Führung ihr militärisches Nuklear- und Raketenprogramm weiter vorangetrieben, von dem Gefahren weit über die Region hinaus ausgehen. Sie hat aktiv zur Destabilisierung der Region beigetragen und internationalen Terrorismus unterstützt.“
Die USA hätten über Wochen eine Verhandlungslösung mit dem Iran gesucht. In Gesprächen im Oman und in der Schweiz habe die iranische Seite jedoch „keiner umfassenden, verlässlichen und überprüfbaren Vereinbarung zur Beendigung des militärischen Nuklearprogramms zugestimmt“. Sie habe sich weder verpflichtet, ihr ballistisches Raketenprogramm zurückzufahren, noch ihre destabilisierenden Aktivitäten in der Region und darüber hinaus einzustellen, so Merz.
Deutschland sei an den Luftschlägen der USA und Israels nicht beteiligt, stellte der Kanzler klar. Und weiter: „Die Bundesregierung ruft Iran nachdrücklich dazu auf, sofort die militärischen Schläge gegen Israel und unsere anderen Partner in der Region einzustellen. Sie verurteilt diese Schläge scharf. Iran muss auch andere destabilisierende Aktivitäten in der Region und darüber hinaus unterlassen. Die Führung in Teheran muss die Gewalt gegen die eigene Bevölkerung beenden.“ Die Bundesregierung spreche sich dafür aus, Bemühungen um eine Verhandlungslösung wieder aufzunehmen. Das sei auch ein Beitrag, um Risiken für die regionale Stabilität zur vermindern.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Friedrich Merz, Emmanuel Macron, Keir Starmer, Benjamin Netanjahu
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundeskanzler, Friedrich Merz, CDU, Präsident Frankreichs, Emmanuel Macron, Premierminister von Großbritannien, Keir Starmer, israelischer Premierminister, Benjamin Netanjahu, Teheraner Regime, Iran, USA, Oman, Schweiz, Bundesregierung.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Teheran, Oman, Schweiz.
Worum geht es in einem Satz?
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich nach den aktuellen Konflikten im Nahen Osten mit internationalen Partnern abgestimmt und die iranische Führung für die Unterdrückung von Protesten und die Fortführung ihres militärischen Nuklear- und Raketenprogramms scharf kritisiert, während er eine Rückkehr zu Verhandlungen zur Stabilisierung der Region fordert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Unterdrückung friedlicher Proteste im Iran
- Verantwortungslosigkeit der iranischen Führung
- Fortführung des nuklearen und raketenmilitärischen Programms im Iran
- Missachtung internationaler Aufforderungen zur Gewaltreduzierung
- Destabilisierung der Region durch Iran
- Unterstützung internationalen Terrorismus durch Iran
- Suche der USA nach Verhandlungslösungen ohne Fortschritt
- Mangelnde Verpflichtungen Irans in Gesprächen bezüglich Nuklearprogramm und Raketenprogramm
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich mit internationalen Partnern abgestimmt.
- Telefonate mit Emmanuel Macron, Keir Starmer und Benjamin Netanjahu.
- Merz kritisiert die brutale Unterdrückung von Protesten im Iran.
- Iranische Führung ignoriert Aufrufe zur Beendigung von Gewalt.
- Fortführung des militärischen Nuklear- und Raketenprogramms durch Iran.
- USA suchen Verhandlungslösung, Iran stimmt keiner umfassenden Vereinbarung zu.
- Deutschland nicht an Luftschlägen der USA und Israels beteiligt.
- Bundesregierung fordert Iran auf, militärische Angriffe und destabilisierende Aktivitäten einzustellen.
- Verurteilung der Gewalt gegen die eigene Bevölkerung im Iran.
- Unterstützung von Bemühungen um eine Verhandlungslösung zur regionalen Stabilität.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Abstimmung mit Verbündeten und Partnern
- Erneute Verurteilung der Gewalt gegen das eigene Volk
- Forderung nach Einstellung militärischer Schläge gegen Israel
- Aufruf an Iran, destabilisierende Aktivitäten zu unterlassen
- Vorschlag zur Wiederaufnahme von Verhandlungen zur Konfliktlösung
- Beitrag zur Risikominderung für regionale Stabilität
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zitiert, in der er die Gewalt des iranischen Regimes gegen die eigene Bevölkerung und dessen militärische Aktivitäten verurteilt.
- US-Börsen auch im Minus – aber nicht so schlimm wie in Europa - 19. März 2026
- Freiburg und Mainz im Europa-League-Viertelfinale - 19. März 2026
- Neue Zweifel am Immobilienaufschwung – Stimmung der Branche fällt - 19. März 2026

