Schockanrufe in russischer Sprache erzielen in Berlin hohe Schadenssummen

Gesellschaft: Betrugsfälle in Berlin zunehmen

() – Seit Jahresbeginn häufen sich in Berlin Betrugsfälle durch sogenannte Schockanrufe in russischer Sprache. Die Polizei teilte am Donnerstag mit, dass sich die Täter gezielt an ältere, russischsprachige wenden.

Dabei geben sie sich als verzweifelte Verwandte aus, die einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht haben sollen, und fordern unter angeblicher Beteiligung eines „Polizeibeamten“ hohe Kautionszahlungen.

Bis zum 24. Februar wurden in der Hauptstadt bereits rund 20 solcher Taten registriert, die einen Gesamtschaden von etwa 400.000 verursacht haben.

Ein konkretes Beispiel ereignete sich am 23. Februar gegen 16:00 Uhr in Spandau, wo ein 84-Jähriger angerufen wurde. Eine Frau gab sich als seine Schwiegertochter aus, behauptete einen Unfall verursacht zu haben, und wenig später forderte ein angeblicher Polizist Geld für eine Kaution.

Ein Bote holte das Geld anschließend bei dem ab.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, solchen nachzukommen. Beamte verlangen niemals Geld am Telefon.

Die Behörde rät, bei verdächtigen Anrufen misstrauisch zu sein, bei Familienangehörigen nachzufragen, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und auf keinen Fall Geld an unbekannte Boten zu übergeben. Im Zweifel soll sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110 verständigt werden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundespolizei (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Der Artikel nennt keine vollständigen Namen von Personen. Es werden nur allgemeine Bezeichnungen wie "Frau" und "84-Jähriger" verwendet.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Bundespolizei, Polizei, dts Nachrichtenagentur.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand bis zum 24. Februar 2023 statt. Ein konkretes Beispiel ereignete sich am 23. Februar 2023.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Spandau

Worum geht es in einem Satz?

In Berlin häufen sich seit Jahresbeginn Betrugsfälle durch russischsprachige Schockanrufe, bei denen die Täter sich als verzweifelte Verwandte ausgeben und hohe Kautionszahlungen von älteren Menschen fordern, wobei bis Mitte Februar bereits circa 20 Fälle mit 400.000 Euro Schaden registriert wurden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Häufige Schockanrufe in Berlin
  • Zielgruppe: ältere, russischsprachige Menschen
  • Täter geben sich als Verwandte aus
  • Behauptung eines tödlichen Verkehrsunfalls
  • Aufforderung zu hohen Kautionszahlungen
  • Beteiligung eines angeblichen Polizeibeamten
  • Registrierung von rund 20 Taten bis zum 24. Februar
  • Gesamtschaden von etwa 400.000 Euro
  • Beispiel eines Betrugsfalls am 23. Februar in Spandau
  • Geldübergabe durch einen Boten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Zunahme von Betrugsfällen
  • Zielgerichtete Ansprache älterer, russischsprachiger Menschen
  • Hoher Gesamtschaden von etwa 400.000 Euro
  • Warnung der Polizei vor Reaktionen auf Betrugsanrufe
  • Empfehlung, bei Verdacht misstrauisch zu sein
  • Aufforderung zur Kontaktaufnahme mit Familienangehörigen
  • Rat, sich nicht unter Druck setzen zu lassen
  • Vorgehen im Zweifel: Polizei unter 110 kontaktieren

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Polizei zitiert, die ausdrücklich davor warnt, solchen Forderungen nachzukommen und erklärt, dass Beamte niemals Geld am Telefon verlangen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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