Gesundheitspolitik in Berlin: Apothekenreform im Fokus
Berlin () – Kurz vor der ersten Bundestagsdebatte zur Apothekenreform hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) die Kritik von Ärzteverbänden zurückgewiesen.
Nicht die Politik oder die Apotheken allein würden entscheiden, bei welchen Erkrankungen sie Medikamente ohne ärztliche Verschreibung ausgeben dürften, sagte sie den Sendern RTL und ntv. Es werde ein Gremium zwischen Ärzten und Apothekern geben, das Richtlinien festlegt, so Warken. „Man sollte da auch etwas unaufgeregter diskutieren innerhalb der Berufsgruppen und sich eher als Team verstehen.“
Die Regelung zu rezeptfreien Medikamenten werde im Gesetz bleiben, versprach die Ministerin. Die Ärzteschaft hatte moniert, dass Apotheken fachlich nicht in der Lage seien, Erkrankungen einzustufen und Medikamente dann rezeptfrei auszugeben, so wie im Gesetz vorgesehen.
Warken versprach, die Bürger würden noch in diesem Jahr erste Ergebnisse der Reform sehen. Sie bekämen dann bei unkomplizierten akuten Erkrankungen Arzneimittel ohne Rezept. Zudem könnten sie sich in der Apotheke zum Beispiel gegen FSME oder Tetanus impfen lassen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Apotheke (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Nina Warken
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, Ärzteverbände, RTL, ntv
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat die Kritik von Ärzteverbänden zur Apothekenreform zurückgewiesen und betont, dass ein gemeinsames Gremium von Ärzten und Apothekern Richtlinien für die Ausgabe rezeptfreier Medikamente festlegen wird, während die Regelung im Gesetz bleibt und Bürger noch in diesem Jahr Ergebnisse der Reform erwarten können.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
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- Bundesgesundheitsministerin Nina Warken weist Kritik von Ärzteverbänden zurück
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- Bürger erhalten bei unkomplizierten akuten Erkrankungen Arzneimittel ohne Rezept
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- Erste Ergebnisse der Reform noch in diesem Jahr sichtbar
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zitiert, in der sie die Kritik von Ärzteverbänden zurückweist und betont, dass ein Gremium zwischen Ärzten und Apothekern Richtlinien festlegen werde.
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