BDI fordert Transparenz bei chinesischen Exportkontrollen

Wirtschaft: Transparenz und Abhängigkeit von China

() – Die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbands der Deutschen (BDI), Tanja Gönner, hat mehr Transparenz und Verlässlichkeit bei chinesischen Exportkontrollen gefordert und zugleich eine Reduzierung deutscher Abhängigkeiten angemahnt. „Wir müssen unsere Abhängigkeiten reduzieren“, sagte sie im Berlin-Playbook-Podcast (Dienstag).

China sei „ein Wettbewerber, ein Systemrivale und zugleich auch ein Partner“, sagte Gönner. Wenn sie sich für einen der drei Begriffe entscheiden müsse, sei China vor allem Wettbewerber, „weil wir nicht scheuen“. Zugleich habe China in den vergangenen Jahren insbesondere als Lieferant zahlreicher Rohstoffe eine Position aufgebaut, „die uns herausfordert“.

Mit Blick auf das sogenannte De-Risking sagte Gönner, dies sei „eine Aufgabe der Zeit“. Exportkontrollen bei Seltenen Erden und Permanentmagneten bedrohten die europäische wirtschaftliche Sicherheit, China wisse, „das durchaus zu spielen“. Deshalb müsse eigene „Hausaufgaben“ machen und Abhängigkeiten verringern, zugleich aber im Austausch mit China bleiben. „Vieles ist da eine Frage der Balance.“

Investitionen deutscher in China bewertete sie differenziert. Es gehe um die Frage „Local für Local“ und darum, aus welchem Land welcher Markt bedient werde. Neben Investitionen in anderen asiatischen Staaten bleibe der chinesische Markt „extrem groß“ und innovationsstark.

Vom Bundeskanzler wünsche sie sich das klare Signal, dass Deutschland und Europa geschlossen ihre strategischen Interessen verträten – mit einem De-Risking-Kurs und konstruktiver Wirtschaftskooperation. Konkrete Streitpunkte wie Wettbewerbsverzerrungen oder Exportkontrollen bei kritischen Rohstoffen müssten offen angesprochen werden – „gern hinter verschlossenen Türen“. Vereinbarungen müssten umgesetzt und die Lizenzvergabe transparent gestaltet werden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tanja Gönner (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), China, Deutschland, Europa, Bundeskanzler, Berliner Playbook-Podcast

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Berlin, China

Worum geht es in einem Satz?

Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin des BDI, fordert mehr Transparenz bei chinesischen Exportkontrollen, betont die Notwendigkeit, Deutschlands Abhängigkeiten von China zu reduzieren, und plädiert für eine Balance zwischen eigenem De-Risking und konstruktiver Zusammenarbeit mit dem chinesischen Markt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung nach mehr Transparenz und Verlässlichkeit bei chinesischen Exportkontrollen
  • Hinweis auf Notwendigkeit der Reduzierung deutscher Abhängigkeiten
  • Charakterisierung Chinas als Wettbewerber und Systemrivale
  • China als bedeutender Lieferant von Rohstoffen
  • Bedrohung der europäischen wirtschaftlichen Sicherheit durch Exportkontrollen
  • Aufruf zu internem Handlungsbedarf (Hausaufgaben)
  • Betonung der Balance zwischen Abhängigkeit und Kooperation mit China
  • Differenzierte Bewertung von deutschen Investitionen in China
  • Wunsch nach klarem Signal von der Bundesregierung für strategische Interessen
  • Notwendigkeit offener Gespräche über Wettbewerbsverzerrungen und Exportkontrollen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Tanja Gönner fordert mehr Transparenz und Verlässlichkeit bei chinesischen Exportkontrollen
  • Mahnt Reduzierung deutscher Abhängigkeiten an
  • Bezeichnet China als Wettbewerber, Systemrivale und Partner
  • De-Risking als zeitliche Aufgabe betrachtet
  • Exportkontrollen bei Seltenen Erden und Permanentmagneten gefährden europäische wirtschaftliche Sicherheit
  • Forderung, eigene "Hausaufgaben" zu machen und Abhängigkeiten zu verringern
  • Betonung auf Balance zwischen Abhängigkeit und Austausch mit China
  • Differenzierte Bewertung von Investitionen deutscher Unternehmen in China
  • Wünscht sich klares Signal vom Bundeskanzler für geschlossene strategische Interessen Deutschlands und Europas
  • Aufforderung, konkrete Streitpunkte offen anzusprechen
  • Betonung auf Umsetzung von Vereinbarungen und transparente Lizenzvergabe

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach mehr Transparenz und Verlässlichkeit bei Exportkontrollen
  • Reduzierung deutscher Abhängigkeiten
  • Notwendigkeit, eigene "Hausaufgaben" zu machen
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  • Balance zwischen Abhängigkeit und Austausch mit China
  • Klare Signale vom Bundeskanzler für geschlossene strategische Interessen
  • Notwendigkeit zur offenen Ansprache konkreter Streitpunkte
  • Umsetzung von Vereinbarungen und transparente Lizenzvergabe

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Tanja Gönner, der Hauptgeschäftsführerin des BDI, zitiert. Sie fordert mehr Transparenz bei chinesischen Exportkontrollen und betont die Notwendigkeit, deutsche Abhängigkeiten zu reduzieren.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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