Potsdam plant Verpackungssteuer für mehr Sauberkeit

Potsdam plant Verpackungssteuer für Nachhaltigkeit

() – Die Landeshauptstadt Potsdam will eine Verpackungssteuer einführen, um die Sauberkeit im öffentlichen Raum zu verbessern und Einwegverpackungen zu reduzieren. Das teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit.

Eine entsprechende Beschlussvorlage soll am 4. März in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werden, die Satzung könnte dann zum 1. Juli in Kraft treten.

Die Steuer richtet sich an Endverkäufer von Speisen und Getränken, insbesondere bei „to go“-Angeboten.

Für Einwegverpackungen wie Becher oder Teller ist ein Steuersatz von 0,50 je Stück vorgesehen, für Einwegbesteck 0,20 Euro. Betriebe, die konsequent auf Mehrweg setzen oder Einweg ganz vermeiden, würden keine Steuer , ebenso fallen Verpackungen mit gesetzlichem Pfand nicht darunter.

Bei der Ausgestaltung orientierte sich Potsdam an anderen Städten wie Tübingen, Konstanz und Freiburg.

Verschiedene Wirtschafts- und Verbraucherverbände waren in die Erarbeitung einbezogen worden. Kämmerer Burkhard Exner sieht in der Steuer einen „wichtigen Schritt für mehr Sauberkeit und Nachhaltigkeit“, der Anreize für Mehrweg setze.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

In dem Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor. Nur der Name „Burkhard Exner“ wird erwähnt.

Die Antwort lautet: Burkhard Exner.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Potsdam, Tübingen, Konstanz, Freiburg, verschiedene Wirtschafts- und Verbraucherverbände

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum, an dem die Beschlussvorlage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werden soll, ist der 4. März. Die Satzung könnte dann zum 1. Juli in Kraft treten.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Potsdam, Tübingen, Konstanz, Freiburg

Worum geht es in einem Satz?

Die Stadt Potsdam plant die Einführung einer Verpackungssteuer, um die Sauberkeit im öffentlichen Raum zu verbessern und Einwegverpackungen zu reduzieren, wobei die Steuer insbesondere Endverkäufer von "to go"-Angeboten betrifft und Anreize für Mehrweg-Angebote schafft.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Ziel der Verbesserung der Sauberkeit im öffentlichen Raum
  • Wunsch zur Reduzierung von Einwegverpackungen
  • Vorbildfunktion anderer Städte (Tübingen, Konstanz, Freiburg)
  • Einbeziehung verschiedener Wirtschafts- und Verbraucherverbände
  • Anreizsetzung für Mehrwegprodukte

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Potsdam will Verpackungssteuer zur Verbesserung der Sauberkeit einführen
  • Beschlussvorlage wird am 4. März in Stadtverordnetenversammlung eingebracht
  • Satzung könnte zum 1. Juli in Kraft treten
  • Steuer richtet sich an Endverkäufer von Speisen und Getränken, insbesondere "to go"
  • Steuersatz: 0,50 Euro für Einwegverpackungen, 0,20 Euro für Einwegbesteck
  • Betriebe mit konsequentem Mehrweggeschäft zahlen keine Steuer
  • Verpackungen mit gesetzlichem Pfand sind ausgenommen
  • Orientierung an Städten wie Tübingen, Konstanz und Freiburg
  • Wirtschafts- und Verbraucherverbände wurden in die Erarbeitung einbezogen
  • Kämmerer sieht Steuer als wichtigen Schritt für Sauberkeit und Nachhaltigkeit

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verbesserung der Sauberkeit im öffentlichen Raum
  • Reduzierung von Einwegverpackungen
  • Anreize für Mehrwegverpackungen
  • Keine Steuer für Betriebe, die auf Mehrweg setzen oder Einweg vermeiden
  • Ausschluss von Verpackungen mit gesetzlichem Pfand

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme von Kämmerer Burkhard Exner, der die Steuer als "wichtigen Schritt für mehr Sauberkeit und Nachhaltigkeit" beschreibt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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