Lohnt es sich, Gold zu verkaufen?

Reden ist bekanntlich Silber und Schweigen ist Gold. Falls aber das Gold „redet“, dann schweigt die Welt. So etwas ist immer der Fall, wenn die Goldpreise weltweit wieder einmal anziehen und Gold zu einem begehrten Handelsgut wird. Viele Menschen entschließen sich, während einer solchen Phase Schmuck aus Gold, altes Zahngold oder Münzen zu verkaufen. Was ist bei einem solchen Verkauf zu beachten und wie sinnvoll ist es, jeden Monat in Gold zu investieren? Wie bei und anderen Wertpapieren muss man auch beim Gold äußerst genau auf die achten.

Lohnt es sich, Gold zu verkaufen?

Den Preis berechnen

Das neue Jahr begann für alle, die Gold verkaufen wollten, unter optimalen Bedingungen, denn im Januar 2026 kostete die Feinunze knapp 4300 Euro, ein sensationeller und ein Allzeithoch. Wer die Nerven hatte und abgewartet hat, konnte seine Münzen oder den geerbten Schmuck teuer verkaufen. Um den Preis zu berechnen, ist es wichtig, das Gold zu wiegen und den Goldanteil zu kennen. Um den besten Preis zu bekommen, sollten die Angebote von mehreren Händlern miteinander verglichen werden. Zu beachten sind zudem die handelsüblichen Abschläge der Händler, die in der Regel zwischen acht und 15 Prozent liegen, denn ein Goldankauf München hat vielleicht andere Konditionen als ein Kollege in Köln oder .

Die wichtigen Gravuren

Vielleicht entspricht der Goldschmuck, den die Oma vererbt hat, nicht dem persönlichen Geschmack, oder es wird aktuell eine bestimmte Menge Bargeld benötigt. Ein hoher ist in solchen Fällen natürlich ideal, den Familienschmuck zu verkaufen. Wie viel Geld der Schmuck letztendlich bringt, kann man an den Gravuren erkennen:

  • 333er-Gold – ein Drittel (33,3 %) des gesamten Gewichts besteht aus Gold.
  • 585er-Gold – der Goldanteil liegt bei 58,5 % oder 14 Karat.
  • 750er-Gold – der Anteil liegt bei 75 % oder 18 Karat.
  • 999er-Gold – hier handelt es sich um reines Gold von 24 Karat.

Bei sogenannten Anlagemünzen, wie beispielsweise dem Krügerrand und bei Goldbarren, ist der Goldanteil immer standardisiert.

Ein Beispiel

Die Berechnungsformel für den Verkauf von Gold lautet immer: der Goldanteil × das Gewicht in Gramm × dem Goldpreis pro Gramm. Zusammen ergibt das den Materialwert. Nehmen wir einmal an, das Armband der Oma ist aus 585er-Gold und bringt 15 Gramm auf die Waage. Der Goldpreis liegt vielleicht bei 4275 Euro für die Unze. Um den Goldpreis pro Gramm zu ermitteln, wird folgendes gerechnet: 4275 dividiert durch 31,1 ergibt 137,46 Euro. Um zu erfahren, wie hoch der Materialwert ist, einfach 0,585 × 15 × 137,46 rechnen, und das ergibt 1206,21 Euro.

Fazit

Allerdings hat nicht jedes Schmuckstück eine Gravur. Vor allem bei sehr altem Schmuck fehlt die Punze, aber hier können beispielsweise ein Juwelier, eine Scheideanstalt oder ein Edelmetallhändler weiterhelfen. Sie haben die Möglichkeit, einen Säuretest zu machen. Wer Münzen oder Goldschmuck verkaufen will, sollte grundsätzlich immer mehrere Angebote einholen. Um einen guten Überblick zu bekommen, ist es ratsam, sowohl Onlineangebote als auch Angebote vor Ort einzuholen. Wer online verkauft, sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass beim Versand einige wichtige Punkte zu beachten sind. So muss das Paket oder Päckchen immer ausreichend hoch versichert sein, damit es keine unschönen Überraschungen gibt.

Bild: @ depositphotos.com / NewAfrica

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Ulrike Dietz

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