Saarbrücker Forscher entwickeln nachhaltige Batterien

Umweltfreundliche Batterietechnologien aus Saarbrücken

() – Materialwissenschaftler der Universität des Saarlandes haben eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus entwickelt. Das teilte die am Donnerstag mit.

In hochporösen Kohlenstoffhohlkugeln, die von Forschern der Universität Salzburg entwickelt wurden, brachten die Saarbrücker fein verteiltes Eisenoxid – bekannt als Rost – ein. Die so entstandenen Elektroden zeigen vielversprechende Speicherkapazitäten.

Die sogenannten Spherogele sind etwa 250 Nanometer große Einheiten mit großer Oberfläche.

Das Eisen hat den Vorteil, dass es weltweit reichlich vorhanden und gut recycelbar ist. Interessant ist, dass sich die Speicherkapazität durch den elektrochemischen Prozess immer weiter erhöht – je länger man die Batterie nutzt, desto höher wird ihre Leistung.

Erst nach rund 300 Ladezyklen hat das Eisenoxid alle Hohlräume gefüllt und seine maximale Kapazität erreicht.

Bis zur industriellen Nutzung muss noch Forschungsarbeit geleistet werden. Der Aktivierungsprozess muss beschleunigt werden, und es fehlt noch eine passende Gegenelektrode für eine Vollzelle.

Die Forscher sind zuversichtlich, dass sich mit dem Material künftig Zwischenspeicher für regenerative Energien betreiben lassen. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachmagazin ‚Chemistry of Materials‘ veröffentlicht.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Saarbrücken, Universität des Saarlandes, Universität Salzburg

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Universität des Saarlandes, Universität Salzburg, Chemistry of Materials

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Saarbrücken, Salzburg

Worum geht es in einem Satz?

Materialwissenschaftler der Universität des Saarlandes haben eine umweltfreundliche Alternative zu Lithium-Ionen-Akkus mit vielversprechenden Speicherkapazitäten entwickelt, indem sie fein verteiltes Eisenoxid in hochporöse Kohlenstoffhohlkugeln integrierten, wobei jedoch weitere Forschungsarbeit erforderlich ist, bevor die Technologie industriell nutzbar ist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Entwicklung einer umweltfreundlichen Alternative zu Lithium-Ionen-Akkus
  • Nutzung von hochporösen Kohlenstoffhohlkugeln
  • Ergänzung mit fein verteilt Eisenoxid
  • Spherogele mit großer Oberfläche und nanometrischer Größe
  • Eisen ist reichlich vorhanden und gut recycelbar
  • Verbesserung der Speicherkapazität durch elektrochemischen Prozess
  • Notwendigkeit weiterer Forschungsarbeiten zur industriellen Nutzung
  • Veröffentlichung der Ergebnisse im Fachmagazin "Chemistry of Materials"

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Entwicklung einer umweltfreundlichen Alternative zu Lithium-Ionen-Akkus
  • Verwendung von weltweit reichlich vorhandenem und recycelbarem Eisen
  • Steigerung der Speicherkapazität durch elektrochemischen Prozess
  • Potenzial für Nutzung als Zwischenspeicher für regenerative Energien
  • Notwendigkeit weiterer Forschungsarbeit für industrielle Nutzung
  • Beschleunigung des Aktivierungsprozesses erforderlich
  • Fehlende passende Gegenelektrode für Vollzelle

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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