EU weist Trumps neue Zoll-Drohung im Grönland-Streit zurück

EU weist Trumps neue Zoll-Drohung im Grönland-Streit zurück

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Politik: EU weist Trumps Zoll-Drohungen zurück

Asunción/Brüssel () – Im Streit um Grönland hat die EU die neue Drohung von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen. „Territoriale Integrität und Souveränität sind Grundprinzipien des Völkerrechts“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Antonio Costa. „Sie sind für Europa und die internationale Gemeinschaft insgesamt von wesentlicher Bedeutung.“

Die EU habe immer wieder das gemeinsame transatlantische Interesse an Frieden und Sicherheit in der Arktis unterstrichen, auch durch die Nato. „Die vorab koordinierte dänische Übung, die mit Verbündeten durchgeführt wird, entspricht der Notwendigkeit, die Sicherheit in der Arktis zu stärken, und stellt für niemanden eine Bedrohung dar“, so von der Leyen und Costa weiter. „Die EU steht in voller Solidarität mit Dänemark und dem grönländischen Volk.“

Dialog bleibe nun von entscheidender Bedeutung. „Und wir sind entschlossen, auf dem Prozess aufzubauen, der bereits letzte Woche zwischen dem Königreich Dänemark und den USA begonnen hat.“ Zölle würden die transatlantischen Beziehungen untergraben und eine „gefährliche Abwärtsspirale“ riskieren. „Europa bleibt vereint, koordiniert und verpflichtet, seine Souveränität zu wahren“, schließen die beiden EU-Spitzen ihre gemeinsame Erklärung.

Die deutsche Bundesregierung hatte zuvor schon eine Reaktion auf die neuen Zoll-Drohungen aus Washington angedeutet, war dabei aber noch zurückhaltender geblieben. „Die Bundesregierung hat die Äußerungen des US-Präsidenten zur Kenntnis genommen“, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Samstagabend. Man befinde sich „in engster Abstimmung mit den europäischen Partnern“. Man werde gemeinsam „zur gegebenen Zeit über geeignete Reaktionen entscheiden.“

Trump will ab dem 1. Februar für alle Waren aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Finnland einen Zoll von 10 Prozent erheben. Am 1. Juni soll sich der Tarif dann sogar auf 25 Prozent erhöhen. „Dieser Zoll ist so lange fällig und zu entrichten, bis ein Abkommen über den vollständigen Kauf Grönlands erzielt ist“, sagte Trump am Samstag.

Generell gelten Zölle auf nur einzelne EU-Staaten, wie Trump es angedroht hat, als relativ schwierig durchzusetzen. In der EU herrscht Warenverkehrsfreiheit, theoretisch können Produkte also relativ leicht zunächst in anderen Länder verbracht und von dort dann ins Ausland, beispielsweise in die USA, exportiert werden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: EU-Fahnen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ursula von der Leyen, Antonio Costa, Donald Trump, Stefan Kornelius

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

EU, NATO, dänische Übung, deutsche Bundesregierung, Stefan Kornelius, Königreich Dänemark, USA, Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Finnland.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am 1. Februar und 1. Juni statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Asunción, Brüssel, Grönland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, Vereinigtes Königreich, Niederlanden, Finnland.

Worum geht es in einem Satz?

Die EU hat die Drohungen von US-Präsident Trump zur Erhebung von Zöllen auf Waren aus Dänemark und anderen europäischen Ländern in Bezug auf Grönland zurückgewiesen und betont, dass territoriale Integrität und Souveränität grundlegende Prinzipien des Völkerrechts sind, während sie ihre Solidarität mit Dänemark und Grönland bekräftigt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Drohung von US-Präsident Donald Trump bezüglich Zöllen
  • Streit um Grönland
  • Bedeutung territorialer Integrität und Souveränität im Völkerrecht
  • Dänische Übung in der Arktis
  • Transatlantisches Interesse an Frieden und Sicherheit
  • EU-Solidarität mit Dänemark und Grönland
  • Notwendigkeit eines Dialogs zwischen Dänemark und den USA
  • Neue Zoll-Drohungen aus Washington
  • EU-Warenverkehrsfreiheit

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • EU weist Trumps Drohung zurück
  • Betonung der territorialen Integrität und Souveränität
  • Gemeinsame Erklärung von Ursula von der Leyen und Antonio Costa
  • EU unterstreicht transatlantisches Interesse an Frieden in der Arktis
  • Solidarität mit Dänemark und Grönland
  • Notwendigkeit des Dialogs betont
  • Zölle könnten transatlantische Beziehungen untergraben
  • Bundesregierung reagiert zurückhaltend, koordiniert mit europäischen Partnern
  • Trump plant 10% Zölle ab 1. Februar, 25% ab 1. Juni
  • Schwierige Durchsetzung von Zöllen auf Einzelstaaten innerhalb der EU

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ablehnung der Drohung durch die EU
  • Betonung der territorialen Integrität und Souveränität
  • Unterstützung Dänemarks und Grönlands
  • Notwendigkeit eines Dialogs
  • Entschlossenheit, bestehenden Prozess weiterzuführen
  • Zölle könnten transatlantische Beziehungen untergraben
  • Risiko einer gefährlichen Abwärtsspirale
  • Einheit und Koordination Europas betont
  • Gemeinsame Abstimmung der Bundesregierung mit europäischen Partnern
  • Entscheidung über geeignete Reaktionen angedeutet

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Antonio Costa erklären: "Territoriale Integrität und Souveränität sind Grundprinzipien des Völkerrechts."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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