Verdi will in Tarifrunde für Autobahn GmbH sieben Prozent mehr Lohn

Wirtschaft: Tarifverhandlungen bei Autobahn GmbH in Berlin

() – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert in der ersten Tarifrunde für die GmbH des Bundes eine Lohnerhöhung von sieben Prozent. Zusätzlich sollen die unteren Lohngruppen und Nachwuchskräfte monatlich mindestens 300 mehr erhalten, teilte Verdi am Dienstag mit. Die Forderung basiert auf einer Beschäftigtenbefragung, an der fast 3.000 Mitarbeiter teilnahmen. Insgesamt sind rund 15.000 Mitarbeiter der Autobahn GmbH betroffen.

Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle sagte, die Beschäftigten hielten seit fünf Jahren das marode System Autobahn in am Laufen und hätten spürbar höhere Gehälter verdient. Angesichts der Milliardenbeträge aus dem neuen Infrastrukturfonds brauche das Land „hoch motivierte und gut bezahlte Beschäftigte“. Zudem gebe es noch rund tausend unbesetzte Stellen bei der Autobahn GmbH.

Claudia Latzer, Vorsitzende der Verdi-Bundesbetriebsgruppe, ergänzte, die Beschäftigten stünden vor einer gigantischen Sanierungsaufgabe, um Deutschlands Brücken und Bundesfernstraßen fit für den zu machen. „Wir werden das engagiert umsetzen – aber dafür braucht es auch ein klares Signal der Wertschätzung bei den Gehältern.“ Die Verhandlungen sind vorerst auf drei Runden terminiert und beginnen am 8. Januar 2026 in Berlin.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stellenanzeige für die Autobahn GmbH (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Verdi, Autobahn GmbH, Christine Behle, Claudia Latzer

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis findet am 8. Januar 2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert für die Autobahn GmbH eine Lohnerhöhung von sieben Prozent sowie mindestens 300 Euro mehr für niedrigere Lohngruppen und Nachwuchskräfte, da die Beschäftigten seit fünf Jahren die marode Infrastruktur aufrechterhalten und angesichts der unbesetzten Stellen sowie der bevorstehenden Sanierungsaufgaben besser bezahlt werden sollten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung von Verdi nach Lohnerhöhung
  • Tarifrunde für die Autobahn GmbH
  • Basis der Forderung: Beschäftigtenbefragung mit fast 3.000 Teilnehmern
  • Rund 15.000 Mitarbeiter betroffen
  • Beschäftigte halten marodes Autobahnsystem am Laufen
  • Milliardenbeträge aus neuem Infrastrukturfonds
  • Rund tausend unbesetzte Stellen
  • Gigantische Sanierungsaufgabe für Brücken und Straßen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Verdi fordert Lohnerhöhung von sieben Prozent für Autobahn GmbH
  • Zusätzliche 300 Euro für untere Lohngruppen und Nachwuchskräfte
  • Forderung basierend auf Beschäftigtenbefragung mit 3.000 Teilnehmern
  • Rund 15.000 Mitarbeiter betroffen
  • Verdi-Vorsitzende betont Verdienste der Beschäftigten seit fünf Jahren
  • Forderung nach gut bezahlten und motivierten Mitarbeitern angesichts Infrastrukturfonds
  • Rund tausend unbesetzte Stellen bei Autobahn GmbH
  • Beschäftigte vor großer Sanierungsaufgabe für Brücken und Straßen
  • Verhandlungen beginnen am 8. Januar 2026 in Berlin, auf drei Runden terminiert

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach Lohnerhöhung von sieben Prozent
  • Erhöhung für untere Lohngruppen und Nachwuchskräfte
  • Anliegen basiert auf Beschäftigtenbefragung
  • Betroffene Zahl von 15.000 Mitarbeitern
  • Risiko unbesetzter Stellen (rund 1.000)
  • Notwendigkeit für hoch motivierte und gut bezahlte Beschäftigte
  • Bedeutung von Wertschätzung in Form von Gehalt
  • Sanierungsaufgabe für Brücken und Bundesfernstraßen
  • Geplante Verhandlungen über mehrere Runden

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der stellvertretenden Verdi-Vorsitzenden Christine Behle zitiert, die betont, dass die Beschäftigten höhere Gehälter verdient hätten und gut bezahlte Mitarbeiter für den Erfolg des Systems notwendig seien.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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