Tarifverhandlungen in der Luftfahrtbranche Frankfurt
Frankfurt am Main () – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi geht mit der Forderung nach deutlichen Lohnsteigerungen in die am Montag startende Tarifrunde für die 20.000 Bodenbeschäftigten der Lufthansa.
Man fordere sechs Prozent mehr Gehalt monatlich, zur Stärkung der unteren Lohngruppen mindestens aber 250 Euro, teilte Verdi am Donnerstag mit. Darüber hinaus sollen die technischen Berufsbilder aufgewertet, die Absenkung der Gehaltstabellen in der Frachtsparte rückgängig gemacht und bislang nicht tarifierte, zuletzt einseitig vom Arbeitgeber gestrichene Gehaltsbestandteile in der Logistik per Tarifvertrag verbindlich geregelt werden.
„Wir erwarten durchaus schwierige Verhandlungen“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky. „Trotz wirtschaftlicher Erfolge in der Mehrzahl der Lufthansa-Unternehmen möchte der Konzern kein Geld für die Beschäftigten in die Hand nehmen.“ Das sei nicht akzeptabel. „Diese Sichtweise des Konzerns gilt es im Laufe der Verhandlungen zu drehen – mit dem starken Rückhalt der Beschäftigten.“
Die Verhandlungen finden in Frankfurt am Main statt. Zum Bodenpersonal zählen insbesondere die Beschäftigten beim Check-in, in der Kundenbetreuung, bei der Flugzeugwartung und Technik sowie in der Administration.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Lufthansa-Flugzeuge (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Verdi, Marvin Reschinsky
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Verdi, Lufthansa
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum oder der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist "am Montag" (der Tag, an dem die Tarifrunde startet) sowie "am Donnerstag" (als die Forderungen am Donnerstag mitgeteilt wurden). Diese spezifischen Daten sind jedoch nicht genau angegeben, also kann man sagen: Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt am Main
Worum geht es in einem Satz?
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert in den bevorstehenden Tarifverhandlungen für die 20.000 Bodenbeschäftigten der Lufthansa eine Gehaltserhöhung von sechs Prozent oder mindestens 250 Euro pro Monat sowie eine Aufwertung technischer Berufsbilder und die Regelung unzulässiger Gehaltsbestandteile.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forderung nach Lohnsteigerungen von Verdi
- Sechs Prozent mehr Gehalt oder mindestens 250 Euro für untere Lohngruppen
- Aufwertung technischer Berufe
- Rückgängigmachung der Absenkung der Gehaltstabellen in der Frachtsparte
- Regelung untarifierter Gehaltsbestandteile in der Logistik
- Unzureichende Gehaltserhöhungen trotz wirtschaftlicher Erfolge der Lufthansa
- Erwartung schwieriger Verhandlungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Forderung nach sechs Prozent Lohnerhöhung
- Mindestlohnsteigerung von 250 Euro zur Stärkung der unteren Lohngruppen
- Aufwertung technischer Berufsbilder
- Rückgängigmachung der Absenkung der Gehaltstabellen in der Frachtsparte
- Verbindliche Regelung einseitig gestrichener Gehaltsbestandteile in der Logistik
- Erwartung schwieriger Verhandlungen
- Missmut über fehlende finanzielle Anerkennung durch den Konzern
- Bedeutung des Rückhalts der Beschäftigten in den Verhandlungen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky zitiert. Er äußert, dass die Verhandlungen durchaus schwierig erwartet werden und kritisiert die Sichtweise des Unternehmens bezüglich der Lohnsteigerungen.
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