Frei zurückhaltend bei direkten Gesprächen mit Putin

Frei zurückhaltend bei direkten Gesprächen mit Putin

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Politik: Deutsche Haltung zu Russlandgesprächen in Berlin

Berlin () – Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) hat sich zurückhaltend zu Forderungen nach direkten Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geäußert.

Es habe ja durchaus Gesprächskanäle nach Moskau gegeben, aber Putin habe nie signalisiert, dass er auf diplomatische Bemühungen einsteigen wolle, sagte Frei dem Nachrichtensender „Welt“. Zuletzt hatte der französische Präsident Emmanuel Macron für einen solchen Kontakt plädiert, auch aus der Union kam Unterstützung, unter anderem von CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann.

„Es wird in der öffentlichen Debatte ja häufig so getan, als hätte man Gespräche apodiktisch seit Ausbruch des Krieges abgelehnt“, sagte Frei. „Die gab es ja immer wieder. Aber beispielsweise auch, wenn Donald Trump mit Putin gesprochen hat, war die Konsequenz eigentlich immer, dass danach die Angriffe auf die Ukraine, insbesondere auch die Zivilbevölkerung dort, umso härter und unvermittelter vonstattengegangen sind.“

„Das heißt, wir haben trotz all der diplomatischen Bemühungen, die es ja die ganze Zeit gegeben hat, im Grunde genommen nie ein Zeichen aus Russland bekommen, dass man darauf einsteigt und dass die Konsequenzen daraus auch sind, dass man insbesondere die Angriffe auf die Zivilbevölkerung in der Ukraine einstellt oder wenigstens zurückfährt.“ Frei weiter: „Von Putin sind bislang überhaupt keine Signale gekommen, sich darauf einlassen zu wollen. Und deswegen rate ich hier sehr zum Realismus.“

Für entscheidender hält Frei direkte Gespräche mit europäischen und amerikanischen Partnern, „sodass wir deutlich machen, dass Putin es mit einer Einheit zu tun hat – Ukraine, Europa, USA – und dass sich da auch kein Spaltpilz dazwischen treiben lässt“. An dieser Abstimmung arbeite der Kanzler: „Ich glaube, es hat sich wirklich bewährt, dass Friedrich Merz – seit er das Amt des Bundeskanzlers übernommen hat – nicht nur eine starke deutsche Stimme gibt, sondern dass er sich insbesondere mit Macron, mit Starmer, aber auch mit den Polen, den Italienern eng abgestimmt hat. Und das ist die eigentliche Stärke der Situation, in der wir derzeit sind, dass Europa hier mit quasi einer Stimme spricht.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Thorsten Frei (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Thorsten Frei, Wladimir Putin, Emmanuel Macron, Alexander Hoffmann, Donald Trump, Friedrich Merz, Keir Starmer

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Wladimir Putin, Welt, Emmanuel Macron, Union, CSU, Alexander Hoffmann, Donald Trump, Ukraine, Europa, USA, Friedrich Merz, Starmer, Polen, Italien.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Moskau, Ukraine, Europa, USA

Worum geht es in einem Satz?

Kanzleramtschef Thorsten Frei äußert sich zurückhaltend zu Forderungen nach direkten Gesprächen mit Wladimir Putin, da es bislang keine signifikanten diplomatischen Signale seitens Russlands gegeben habe, und betont die Wichtigkeit einer geeinten europäischen und amerikanischen Strategie gegenüber dem Kreml.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Diskussion über direkte Gespräche mit Wladimir Putin
  • Keine Signale Russlands für diplomatische Bemühungen
  • Rückhalt für Gespräche von Emmanuel Macron und CSU-Vertretern
  • Vorhandensein von Gesprächskanälen nach Moskau
  • Fehlende Ergebnisse und Verschärfung der Angriffe auf die Ukraine
  • Betonung der Wichtigkeit eines einheitlichen Auftritts der westlichen Partner
  • Zusammenarbeit zwischen europäischen und amerikanischen Partnern

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Kanzleramtschef Thorsten Frei äußert sich zurückhaltend zu Forderungen nach Gesprächen mit Wladimir Putin
  • Gesprächskanäle mit Moskau existieren, jedoch keine Signale von Putin für diplomatische Bemühungen
  • Emmanuel Macron plädiert für Kontakt mit Putin und erhält Unterstützung aus der Union
  • Öfters wird suggeriert, dass Gespräche seit Kriegsbeginn abgelehnt wurden, was nicht stimmt
  • Gespräche führten oft zu verstärkten Angriffen auf die Ukraine
  • Frei sieht keine Bereitschaft von Russland, die Angriffe auf die Zivilbevölkerung einzustellen
  • Er hält direkte Gespräche mit europäischen und amerikanischen Partnern für entscheidend
  • Europa spricht zunehmend mit einer Stimme, abgestimmt unter den Staats- und Regierungschefs

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Keine Signale aus Russland für diplomatische Bemühungen
  • Angriffe auf die Ukraine haben zugenommen
  • Zivilbevölkerung in der Ukraine ist stärker betroffen
  • Notwendigkeit realistischer Einschätzungen der Situation
  • Wichtige Abstimmung zwischen europäischen und amerikanischen Partnern
  • Einigkeit von Ukraine, Europa und USA
  • Stärkung der deutschen Stimme unter der Kanzlerschaft von Friedrich Merz
  • Erfolgreiche Abstimmung mit Macron, Starmer, Polen und Italienern

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Thorsten Frei zitiert. Er äußert sich zurückhaltend zu Forderungen nach direkten Gesprächen mit Wladimir Putin und betont, dass es bisher keine Signale aus Russland für diplomatische Bemühungen gegeben habe.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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