Gesundheitspolitik in Deutschland: Gleichbehandlung gefordert
Berlin () – Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) hat sich gegen die Ungleichbehandlung von gesetzlich und privat versicherten Patienten positioniert. „Jeder soll Anrecht haben auf einen zeitigen Termin beim Facharzt, ganz egal, wie er versichert ist“, sagte der CDU-Politiker dem Videoformat „Spitzengespräch“ des „Spiegels“. Auf die Nachfrage, warum gesetzlich Versicherte deutlich länger auf einen Termin beim Facharzt warten müssen als Privatversicherte, sagte Streeck: „Das müssen wir ändern, das ist ein Unding.“
Die CDU verteidigt traditionell das duale System aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung. Streeck fordert hingegen eine Gleichstellung bei der Versorgung. Als Lösungen schlug er ein Primärversorgungssystem mit Hausarzt-Steuerung vor. Im Koalitionsvertrag sei auch eine Terminvergabegarantie festgehalten, „dass Patienten, die wirklich einen Facharzt brauchen, auch schnell an ihren Facharzt kommen“.
Mittelfristig fordert Streeck eine Umgestaltung der Vergütung im Gesundheitssystem. „Wir müssen dahin kommen, dass die, die gesund bleiben, auch eine Vergütung bekommen“, sagte er. Prävention und Frühintervention sollten stärker gefördert werden. Deutschland liege beim Public Health Index „als einer der letzten Plätze“ auf Platz 17 von 18 untersuchten Staaten in Nord- und Zentraleuropa.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hendrik Streeck (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Hendrik Streeck
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, Spiegel, Koalitionsvertrag, Deutschland
Wann ist das Ereignis passiert?
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Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck fordert eine Gleichstellung der Behandlungszeiten für gesetzlich und privat versicherte Patienten, kritisiert die längeren Wartezeiten für gesetzlich Versicherte und plädiert für ein Primärversorgungssystem sowie eine Reform der Vergütung im Gesundheitssystem.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Ungleichbehandlung von gesetzlich und privat versicherten Patienten
- Lange Wartezeiten für gesetzlich Versicherte auf Facharzttermine
- Forderung nach zeitnahen Facharztterminen für alle Versicherungsarten
- Verteidigung des dualen Systems durch die CDU
- Vorschläge zur Gleichstellung in der Gesundheitsversorgung
- Existenz von Regelungen im Koalitionsvertrag zur Terminvergabegarantie
- Notwendigkeit einer Umgestaltung der Vergütung im Gesundheitssystem
- Forderung nach verstärkter Förderung von Prävention und Frühintervention
- Niedriger Rang Deutschlands im Public Health Index in Europa
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Hendrik Streeck positioniert sich gegen Ungleichbehandlung gesetzlich und privat versicherter Patienten
- Forderung nach zeitgerechten Facharztterminen für alle Versicherten
- Änderungsbedarf bei längeren Wartezeiten für gesetzlich Versicherte
- Streeck schlägt Primärversorgungssystem mit Hausarzt-Steuerung vor
- Koalitionsvertrag enthält Terminvergabegarantie für Facharztbesuche
- Mittelfristige Umgestaltung der Vergütung im Gesundheitssystem gefordert
- Fokus auf Prävention und Frühintervention zur Verbesserung des Public Health Index
Welche Konsequenzen werden genannt?
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- Anrecht auf zeitige Facharzttermine für alle Patienten
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- Umgestaltung der Vergütung im Gesundheitssystem anstreben
- Förderung von Prävention und Frühintervention
- Verbesserung des Public Health Index in Deutschland
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Hendrik Streeck zitiert, in der er sich gegen die Ungleichbehandlung von gesetzlich und privat versicherten Patienten ausspricht und fordert, dass jeder Anspruch auf einen zeitigen Termin beim Facharzt haben sollte.
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