Politik: Netanjahu-Besuch in Deutschland ausgesetzt
Berlin () – Die Bundesregierung will Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weiterhin nicht nach Deutschland einladen. „Das ist derzeit kein Thema“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Freitag in Berlin auf Anfrage der .
Zuvor hatte der Sprecher den Antrittsbesuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Israel für das kommende Wochenende angekündigt. Merz will dort die Gedenkstätte Yad Vashem besuchen und einen Kranz niederlegen, sich aber auch mit Vertretern der Zivilgesellschaft und Intellektuellen treffen.
Bei einem ebenfalls geplanten Gespräch mit Netanjahu soll es neben den bilateralen Beziehungen auch um die Stabilisierung des Waffenstillstands in Gaza „sowie andere internationale Themen“ gehen, wie es hieß.
Oft wird bei solchen Gelegenheiten aus Höflichkeit ein Gegenbesuch besprochen, in diesem Fall aber wohl nicht. „Da ist derzeit nichts geplant“, unterstrich der Sprecher.
Der Internationale Strafgerichtshof hatte im letzten Jahr im Zuge des Gaza-Konflikts unter anderem auch einen Haftbefehl gegen Netanjahu erlassen, dabei werden ihm Kriegsverbrechen vorgeworfen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Benjamin Netanjahu (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Benjamin Netanjahu, Steffen Meyer, Friedrich Merz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Bundesregierung, dts Nachrichtenagentur, Bundeskanzler Friedrich Merz, CDU, Gedenkstätte Yad Vashem, Internationale Strafgerichtshof.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Israel (Yad Vashem).
Worum geht es in einem Satz?
Die Bundesregierung hat derzeit keine Pläne, Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nach Deutschland einzuladen, trotz eines bevorstehenden Besuchs des Bundeskanzlers in Israel.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gegen Netanjahu
- Vorwürfe von Kriegsverbrechen gegen Netanjahu
- Aktuelle Lage im Gaza-Konflikt
- Politische Sensibilität und öffentliche Meinung in Deutschland
- Fehlende Einladung als Zeichen diplomatischer Distanz
- Geplante Gespräche mit anderen Vertretern der Zivilgesellschaft
- Ankündigung des Antrittsbesuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz in Israel
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Politik, Öffentlichkeit oder Medien haben nicht reagiert.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Keine Einladung für Netanjahu nach Deutschland
- Keine Pläne für einen Gegenbesuch
- Anhaltender internationale Druck auf Netanjahu
- Möglichkeit eines negativen Einflusses auf bilaterale Beziehungen
- Wahrnehmung von Deutschland als kritischen Akteur in der Region
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer sagte: "Das ist derzeit kein Thema."
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