Lauterbach will gesetzliche Regelungen für assistierten Suizid

Lauterbach will gesetzliche Regelungen für assistierten Suizid

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Gesellschaft: Debatte über assistierten Suizid in Deutschland

Berlin () – Nach dem selbst gewählten Tod der Kessler-Zwillinge Ellen und Alice hat der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gesetzliche Regelungen zum assistierten Suizid gefordert.

„Ich bin der Meinung, dass wir beim assistierten Suizid eine gesetzliche Regelung benötigen“, sagte Lauterbach der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe). Die jetzige Situation erlaube Assistenz beim Suizid, die ethisch nicht vertretbar sei. „Heute ist es nicht gesichert, dass Menschen, die diesen Weg gehen, nicht unter psychischen Erkrankungen leiden, die ihre Entscheidungsfähigkeit einschränken“, argumentierte der frühere Bundesminister.

„Auch sind kommerzielle Angebote in der Suizidassistenz nicht ausgeschlossen. Ich bin selbst ein klarer Befürworter des assistierten Suizids“, so Lauterbach. „Aber psychische, uneingeschränkte Entscheidungsfreiheit und die Abwesenheit aller kommerziellen Interessen müssen sichergestellt sein“, mahnte er. „Nur unter diesen Umständen kann verhindert werden, dass sich hier Menschen das Leben nehmen, die dies unter anderen Umständen nicht gemacht hätten“, sagte Lauterbach.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Karl Lauterbach (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Karl Lauterbach, Ellen Kessler, Alice Kessler

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Karl Lauterbach (SPD), Rheinische Post, Bundesgesundheitsminister, Kessler-Zwillinge.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Karl Lauterbach fordert nach dem Tod der Kessler-Zwillinge gesetzliche Regelungen zum assistierten Suizid, um sicherzustellen, dass dabei psychische Entscheidungsfähigkeit und das Fehlen kommerzieller Interessen gewährleistet sind.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Selbst gewählter Tod der Kessler-Zwillinge Ellen und Alice
  • Diskussion über assistierten Suizid
  • Mangel an gesetzlichen Regelungen
  • Risiken durch psychische Erkrankungen
  • Bedenken hinsichtlich kommerzieller Angebote

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Es wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach gesetzlicher Regelung zum assistierten Suizid
  • Notwendigkeit der Sicherstellung psychischer Entscheidungsfreiheit
  • Vermeidung kommerzieller Interessen in der Suizidassistenz
  • Prävention von Suizid durch geschützte Entscheidungsfindung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Karl Lauterbach zitiert. Er fordert gesetzliche Regelungen zum assistierten Suizid und betont die Notwendigkeit, psychische Erkrankungen und kommerzielle Interessen auszuschließen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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