Richtig einkochen ist kein Hexenwerk und mit dem richtigen Know-how so einfach wie effektiv. Sind Obst und Gemüse im Garten im Herbst reif, dann gilt es, die passende Form der Konservierung zu finden. Einfrieren ist eine Möglichkeit, aber wenn die Tiefkühltruhe voll ist, ist guter Rat teuer. Aus Äpfeln kann man köstliches Apfelmus kochen, aus Pflaumen wird ein leckerer Brotaufstrich, aber wohin mit den Birnen und dem Gemüse? Einkochen lautet hier die Antwort, denn eingekocht halten sich Obst und Gemüse über Jahre.
Was wird gebraucht?
Wer richtig einkochen will, braucht natürlich das passende Zubehör. Im Mittelpunkt steht dabei der Einkochtopf, der auf Knopfdruck funktioniert. Die Einkochtöpfe von heute finden automatisch die richtige Temperatur, ein Thermometer ist nicht mehr erforderlich. Eine Zeitschaltuhr sorgt außerdem dafür, dass alles auf den Punkt eingekocht wird. Ebenso wichtig wie der Einkochtopf sind die Gläser, die es in verschiedenen Formen gibt. Hohe Gläser sind ideal für Spargel, bauchige Gläser für klein geschnittenes Gemüse oder Obst. Wer Saft einkochen will, braucht die passenden Flaschen und für alles, was verschenkt wird, gibt es Schmuckgläser.
Die wichtigen Kleinigkeiten
Neben dem Einkochtopf und den Gläsern gibt es noch wichtige Utensilien, die zum Einkochen gehören.
Dazu gehören:
- Glasheber
- Etiketten
- Trichter
- Federklammern
- Gummiringe
Mit dem Glasheber kann man alles ohne Probleme aus dem Topf heben, ohne sich an den heißen Gläsern die Finger zu verbrennen. Der Trichter wird für ein sauberes Einfüllen gebraucht und die Etiketten sind eine clevere Idee, um das Eingekochte zu unterscheiden. Damit die Gläser sicher verschlossen sind, ist ein sauberer Gummiring mit zwei passenden Federklammern wichtig.
Richtig einkochen – so funktioniert es
Wenn Obst und Gemüse vorbereitet sind, werden sie in die sauberen Gläser gefüllt. Handelt es sich um mundgerechte Stücke, dann muss der Inhalt mit bis zum Rand mit einer Zuckerlösung begossen werden. Bei allem, was eine breiige Konsistenz hat, muss mindestens ein Zentimeter Platz bis zum Rand bleiben. So kann sich das Einkochgut beim Erhitzen ausdehnen, ohne dass etwas herausquillt. Nach dem Einfüllen ist es wichtig, die Gläser sauber abzuwischen. Der Gummiring wird am Glasdeckel angelegt, erst dann kommt der Deckel auf das Glas. Die beiden Federklammern gegenüber in die kleine Deckelvertiefung setzen und nach unten drücken, bis sie eingerastet sind. Anschließend die Gläser in den Topf setzen und darauf achten, dass sie sich nicht verkeilen. Wie Wasser aufgefüllt werden muss, richtet sich nach der Temperatur.
Fazit
Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sollte man sich unbedingt an die Zeiten halten, die für das unterschiedliche Einkochgut vorgegeben werden. Nach dem Einkochen ist es ratsam, die Gläser sofort aus dem Topf zu heben, da sonst der Unterdruck zu schwach ist und der Inhalt zu weich und matschig wird. Streng verboten ist es, die Gläser Zugluft auszusetzen oder sie mit einem Küchentuch abzudecken. Auch auf eine kalte Unterlage reagieren die Gläser empfindlich, ebenso wie auf ein Bad im kalten Wasser. Erst, wenn sie vollständig abgekühlt sind, werden die Klammern abgenommen. Sind die Gläser perfekt geschlossen und dem Inhalt entsprechend etikettiert, können sie im Schrank oder in der Vorratskammer einfach gestapelt werden.
Bild: @ depositphotos.com / monticello
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Für das Einkochen benötigen Sie einen Einkochtopf, passende Gläser, einen Glasheber, einen Trichter, Etiketten, Federklammern und Gummiringe. Obst und Gemüse sollten gewaschen, geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten werden, bevor sie in die Gläser gefüllt werden. Bei breiigen Konsistenzen sollte mindestens ein Zentimeter Platz bis zum Rand bleiben, während mundgerechte Stücke bis zum Rand mit einer Zuckerlösung gefüllt werden können. Der Gummiring wird am Glasdeckel angelegt, dann wird der Deckel aufgesetzt und die Federklammern werden gegenüber in die Vertiefung gedrückt, bis sie einrasten. Wenn die Gläser nicht sofort herausgenommen werden, kann der Unterdruck zu schwach werden, was dazu führt, dass der Inhalt matschig wird. Die Gläser sollten nicht Zugluft ausgesetzt oder mit einem Küchentuch abgedeckt werden und müssen auf einer warmen Unterlage abkühlen. Eingekochte Lebensmittel können über Jahre haltbar sein, wenn sie richtig konserviert und gelagert werden. Ja, für das Einkochen von Saft benötigen Sie spezielle Flaschen, die für diesen Zweck geeignet sind. Verwenden Sie Etiketten, um die Gläser zu kennzeichnen und den Inhalt sowie das Einkochdatum zu unterscheiden. Die eingekochten Gläser sollten an einem kühlen, dunklen Ort, wie einem Schrank oder einer Vorratskammer, gestapelt gelagert werden.Häufige Fragen
Was benötige ich zum Einkochen von Obst und Gemüse?
Wie bereite ich Obst und Gemüse für das Einkochen vor?
Wie viel Platz muss ich im Glas lassen?
Wie verschließe ich die Gläser richtig?
Was passiert, wenn ich die Gläser nach dem Einkochen nicht sofort herausnehme?
Wie sollte ich die Gläser nach dem Einkochen behandeln?
Wie lange halten eingekochte Lebensmittel?
Kann ich auch Saft einkochen?
Wie kann ich die eingekochten Gläser kennzeichnen?
Wo sollte ich die eingekochten Gläser lagern?
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