EU einigt sich vorläufig auf abgeschwächtes Klimaziel für 2040
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EU-Klimaziele: Einigung in Brüssel
Brüssel () – Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben sich auf ein vorläufiges, deutlich abgeschwächtes Klimaziel für das Jahr 2040 geeinigt. Das berichtet das Portal Politico am Mittwoch.
Nach 18 Stunden Verhandlungen der zuständigen Minister gab demnach eine Mehrheit der 27 Länder eine vorläufige Zustimmung. Der Entwurf des Abkommens für 2040, aus dem Politico zitiert, schwächt den Vorschlag der Europäischen Kommission ab und fordert die Verschiebung eines zentralen Klimagesetzes.
Die EU-Exekutive hatte eine Reduzierung der Emissionen um 90 Prozent bis 2040 im Vergleich zu 1990 vorgeschlagen, wobei drei Prozentpunkte an andere Länder ausgelagert werden könnten. Der Entwurf verpflichtet die EU jedoch nur zu einer inländischen Emissionsreduzierung von 85 Prozent und erlaubt eine Auslagerung von bis zu fünf Prozentpunkten durch den Kauf von sogenannten Emissionszertifikaten aus Drittländern. Darüber hinaus erlaubt der neue Text den Ländern, weitere fünf Prozentpunkte ihrer nationalen Ziele auszulagern.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
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Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich auf ein abgeschwächtes Klimaziel für 2040 geeinigt, das eine Reduzierung der Emissionen um 85 Prozent anstelle der ursprünglich vorgeschlagenen 90 Prozent vorsieht und zudem die Auslagerung von Emissionszielen zulässt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Mehrere Verhandlungsrunden zwischen den EU-Mitgliedstaaten
Unterschiedliche nationale Interessen und Klimaziele der Mitgliedsstaaten
Vorschlag der Europäischen Kommission für weitreichende Emissionsreduktionen
Notwendigkeit, Kompromisse zu finden, um eine Einigung zu erreichen
Vorhandene ökonomische und soziale Bedenken in den Mitgliedsstaaten
Druck von verschiedenen Interessengruppen und der Öffentlichkeit
Diskussion um die Umsetzbarkeit der ursprünglichen Klimaziele
Unterschiedliche geografische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen innerhalb der EU