Ungar Laszlo Krasznahorkai erhält Literaturnobelpreis

Ungar Laszlo Krasznahorkai erhält Literaturnobelpreis

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Literaturpreisvergabe in Stockholm 2023

Stockholm () – Der Nobelpreis für Literatur geht in diesem Jahr an den ungarischen Schriftsteller Laszlo Krasznahorkai. Das teilte die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften am Donnerstag in Stockholm mit.

Er erhielt die Auszeichnung „für sein fesselndes und visionäres Werk, das inmitten apokalyptischen Schreckens die Kraft der Kunst bekräftigt“, hieß es von der Akademie zur Begründung. Krasznahorkai sei ein „großer epischer Schriftsteller“ in der mitteleuropäischen Tradition, die sich von Kafka bis Thomas Bernhard erstrecke und durch Absurdismus und groteske Übertreibungen gekennzeichnet sei. Aber er habe noch mehr zu bieten und blicke auch nach Osten, indem er einen „kontemplativeren, fein abgestimmten Ton“ anschlage.

Am Montag hatte das Karolinska-Institut bereits verkündet, dass der Nobelpreis für Medizin in diesem Jahr an Mary Brunkow, Fred Ramsdell und Shimon Sakaguchi für ihre Entdeckungen zur peripheren Immuntoleranz geht. Tags darauf durften sich dann die drei kalifornischen Quantenforscher John Clarke, Michel H. Devoret und John M. Martinis über den Physik-Nobelpreis freuen.

Am Mittwoch erhielten Susumu Kitagawa von der Universität Kyoto, Richard Robson aus Melbourne und Omar M. Yaghi aus Berkeley die Auszeichnung im Bereich Chemie für die Schaffung molekularer Konstruktionen mit großen Zwischenräumen, durch die Gase und andere Chemikalien strömen können. Diese Konstruktionen, metallorganische Gerüste, können dazu verwendet werden, Wasser aus der Wüstenluft zu gewinnen, Kohlendioxid zu binden, giftige Gase zu speichern oder chemische Reaktionen zu katalysieren.

Der Träger des Friedensnobelpreises wird am Freitag in Oslo bekannt gegeben. In der kommenden Woche folgt noch der Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften.

Der Nobelpreis gilt als die höchste Auszeichnung in den berücksichtigten Disziplinen und wird jedes Jahr an Alfred Nobels Todestag, dem 10. Dezember, verliehen. Der Friedensnobelpreis wird in Oslo übergeben, alle anderen Preise in Stockholm.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bekanntgabe von Literatur-Nobelpreis (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Laszlo Krasznahorkai, Mary Brunkow, Fred Ramsdell, Shimon Sakaguchi, John Clarke, Michel H. Devoret, John M. Martinis, Susumu Kitagawa, Richard Robson, Omar M. Yaghi

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften, Karolinska-Institut, Universität Kyoto, Melbourne, Berkeley

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Stockholm, Oslo.

Worum geht es in einem Satz?

Der Literatur-Nobelpreis 2023 geht an den ungarischen Schriftsteller László Krasznahorkai für sein beeindruckendes und visionäres Werk, das die Kraft der Kunst inmitten apokalyptischer Themen betont.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Bekanntgabe des Literatur-Nobelpreises
  • Auszeichnung an Laszlo Krasznahorkai
  • Entscheidung der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften
  • Anerkennung für sein literarisches Werk
  • Bezug zur mitteleuropäischen Literaturtradition
  • Einfluss von Absurdismus und grotesker Übertreibung
  • Vorherige Verleihungen in anderen Kategorien (Medizin, Physik, Chemie)

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Auszeichnung für Laszlo Krasznahorkai
  • Bestätigung der Kraft der Kunst
  • Anerkennung als großer epischer Schriftsteller
  • Einfluss in der mitteleuropäischen Literaturszene
  • Preisträger erhalten hohe gesellschaftliche Anerkennung
  • Vorbildwirkung für andere Schriftsteller
  • Erhöhung der Sichtbarkeit für die ungarische Literatur
  • Möglichkeit für weitere internationale Übersetzungen
  • Inspiration für zukünftige literarische Werke

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften zitiert, die die Entscheidung für den Nobelpreis an Laszlo Krasznahorkai begründet.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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