Gedenkzentrum am Hannoverschen Bahnhof weiter in Verzug
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Hamburg: Verzögerungen im NS-Dokumentationszentrum
Hamburg () – Das seit Jahren geplante NS-Dokumentationszentrum am Hannoverschen Bahnhof in Hamburg kommt nicht voran. Wie aus einer Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, sind die Planungsarbeiten bereits seit über einem Jahr ausgesetzt, weil der private Investor Harm Müller-Spreer seine Aufwendungen bis zur Klärung steuerrechtlicher Fragen gestoppt hat.‘
‚Ursprünglich sollte das Dokumentationszentrum bereits 2013 eröffnet werden.
Nach mehreren Verzögerungen war zuletzt ein Baubeginn 2024 und eine Eröffnung 2026 vorgesehen. Bereits 2023 war eine geplante Eröffnung geplatzt, als bekannt wurde, dass Müller-Spreer Büroflächen über dem Zentrum an das NS-belastete Unternehmen Wintershall/DEA vermieten wollte.‘
‚Marco Hosemann, erinnerungspolitischer Sprecher der Linken, forderte den Senat auf, den Bau jetzt selbst in die Hand zu nehmen. „Der Senat darf die wichtige Aufgabe der Erinnerung an die NS-Verbrechen nicht weiter in die Hände von privaten Investoren legen“, teilte Hosemann mit.
Der Senat räumte ein, dass derzeit kein verbindlicher Zeitplan für das Projekt vorliege.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Linksfraktion, Harm Müller-Spreer, Wintershall/DEA, Die Linke, Senat
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis hat keinen spezifischen Zeitraum oder Datum erwähnt. Daher schreibe ich: Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hamburg
Worum geht es in einem Satz?
Der Bau des seit Jahren geplanten NS-Dokumentationszentrums am Hannoverschen Bahnhof in Hamburg kommt aufgrund von Steuerfragen und der Handlungsunfähigkeit des privaten Investors nicht voran, woraufhin die Linksfraktion einen Eingriff des Senats fordert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Geplantes NS-Dokumentationszentrum seit Jahren in der Planung
Planungsarbeiten seit über einem Jahr ausgesetzt
Private Investitionen gestoppt wegen steuerrechtlicher Fragen
Ursprüngliche Eröffnung 2013; zahlreiche Verzögerungen
Neuer Baubeginn auf 2024 und Eröffnung auf 2026 verschoben
Geplatzte Eröffnung 2023 aufgrund von Kontroversen über Vermietung an NS-belastetes Unternehmen
Forderung nach staatlicher Übernahme des Projekts durch die Linksfraktion
Kein verbindlicher Zeitplan für das Projekt seitens des Senats
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Marco Hosemann, der erinnerungspolitische Sprecher der Linken, fordert den Senat auf, den Bau des NS-Dokumentationszentrums selbst in die Hand zu nehmen, um die wichtige Aufgabe der Erinnerung an die NS-Verbrechen nicht privaten Investoren zu überlassen.