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Nordrhein-Westfalen: Neues Gesetz zu Gifttieren
Düsseldorf () – Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat das bisher befristete Gifttiergesetz entfristet und damit dauerhaft gemacht. Das teilte das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit.
Demnach bleibt das Verbot der Neuanschaffung von besonders giftigen Tieren wie gefährlichen Schlangen, Skorpionen und Spinnen in Privathand bestehen.
Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen betonte, das Gesetz habe sich als effektive Rechtsgrundlage erwiesen, um bestehende Privathaltungen zu regulieren und illegale Haltungen zu beenden. Der Gesetzentwurf sieht zudem vor, künftig auch den Umgang mit geerbten Gifttieren zu regeln und die Rechtsgrundlage für die Wegnahme von Tieren zu konkretisieren.
Seit Einführung der Meldepflicht 2021 ging die Zahl legaler Gifttierhaltungen von ursprünglich 226 auf aktuell 169 zurück, der Tierbestand reduzierte sich von 4.589 auf 3.740 Tiere.
Den größten Anteil machen Schlangen aus. Das Landesamt für Verbraucherschutz deckte seit 2021 insgesamt 20 illegale Haltungen auf.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Landesamt für Verbraucherschutz.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Düsseldorf
Worum geht es in einem Satz?
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat das Gifttiergesetz entfristet, welches den Besitz und die Neuanschaffung von besonders giftigen Tieren im Privathaushalt weiterhin verbietet und auch den Umgang mit geerbten Gifttieren regelt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Entfristung des bisher befristeten Gifttiergesetzes
Regulierung bestehender Privathaltungen
Bekämpfung illegaler Haltungen
Einführung der Meldepflicht im Jahr 2021
Rückgang der legalen Gifttierhaltungen
Zunahme illegaler Haltungen durch das Landesamt für Verbraucherschutz
Dauerhaftes Verbot der Neuanschaffung von besonders giftigen Tieren
Regulierung bestehender Privathaltungen
Beendung illegaler Haltungen
Regelung für den Umgang mit geerbten Gifttieren
Konkretisierung der Rechtsgrundlage für die Wegnahme von Tieren
Rückgang der legalen Gifttierhaltungen von 226 auf 169
Reduktion des Tierbestands von 4.589 auf 3.740 Tiere
Aufdeckung von 20 illegalen Haltungen durch das Landesamt für Verbraucherschutz
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen zitiert, die betont, dass das Gesetz sich als effektive Rechtsgrundlage erwiesen habe, um bestehende Privathaltungen zu regulieren und illegale Haltungen zu beenden.