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Gesellschaft: Hitzetote in Deutschland 2023
Berlin () – Das Robert-Koch-Institut (RKI) geht davon aus, dass in diesem Sommer rund 2.500 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben sind. Das geht aus den Wochenberichten zur hitzebedingten Mortalität hervor. Eine Sprecherin des RKI teilte der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe) mit, dass es sich hierbei um die endgültige Zahl handelt. „Der Hitzemortalitätsbericht vergangene Woche war der letzte für diese Saison“, sagte sie.
Damit ist die Zahl der Hitzetoten auf den niedrigsten Stand seit 2021 gefallen. In den vergangenen beiden Jahren schätzte das RKI die Zahl hitzebedingter Sterbefälle jeweils auf rund 3.000, für das Jahr 2022 geht das Institut von 4.500 Fällen aus. 2021 gab es laut RKI weniger als 2.000 Hitzetote.
Besonders betroffen von den Folgen von Hitze sind ältere Menschen. Mehr als jeder zweite Hitzetote war laut RKI 85 Jahre oder älter. Bei den Zahlen handelt es sich um geschätzte Werte.
Die Zahl der hitzebedingten Todesfälle variiert je nach Intensität und Dauer der Hitzewellen. In Deutschland hat sich aufgrund der menschengemachte Erderhitzung seit den 1950ern die Zahl der Hitzetage bereits auf durchschnittlich 11,5 Hitzetage pro Jahr verdreifacht. Wird der Ausstoß von Treibhausgasen nicht reduziert, drohen beispielsweise in Berlin in den Jahren 2071 bis 2100 zwischen 20 und 35 Hitzetage pro Jahr. Durch eine Einhaltung der Pariser Klimaziele kann die Zahl der Hitzetage auf durchschnittlich zehn bis 16 pro Jahr begrenzt werden.
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Rettungswagen (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Robert-Koch-Institut (RKI), Rheinische Post, Pariser Klimaziele
Wann ist das Ereignis passiert?
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Worum geht es in einem Satz?
Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass in diesem Sommer rund 2.500 Menschen an Hitze gestorben sind, was die niedrigste Zahl seit 2021 darstellt, wobei ältere Menschen besonders betroffen sind und die Mortalität durch Hitze aufgrund des Klimawandels künftig ansteigen könnte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Hitzewellen
- Klimawandel
- Steigende Durchschnittstemperaturen
- Zunahme von Hitzetagen
- Alterungsstruktur der Bevölkerung
- Mangelnde Anpassungsmaßnahmen
- Treibhausgasemissionen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien im Artikel beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rund 2.500 Hitzetote in diesem Sommer
- Niedrigster Stand der Hitzetoten seit 2021
- Besonders betroffen: ältere Menschen (über 85 Jahre)
- Varianz der hitzebedingten Todesfälle je nach Hitzewellen
- Zunahme der Hitzetage seit den 1950ern (11,5 pro Jahr)
- Prognose für 2071-2100: 20 bis 35 Hitzetage pro Jahr ohne Reduktion der Treibhausgasemissionen
- Möglichkeit zur Begrenzung auf 10 bis 16 Hitzetage durch Einhaltung der Pariser Klimaziele
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Sprecherin des Robert-Koch-Instituts zitiert, die mitteilt, dass die geschätzte Zahl der hitzebedingten Todesfälle für diesen Sommer bei rund 2.500 liegt.
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