Klingbeil erwartet "Klartext" von Nato gegenüber Russland

Sicherheits- und Verteidigungspolitik in Deutschland

Berlin () – Nach den Verletzungen des Luftraums von -Staaten durch ruft Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) das nordatlantische Bündnis zu klaren Ansagen gegenüber Moskau auf. Er „nehme sehr ernst, was da gerade passiert“, sagte Klingbeil dem „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe). „Ich erwarte jetzt auch, dass in den Nato-Gremien Klartext geredet wird und dass öffentlich gegenüber Russland Klartext geredet wird. Putin provoziert und schaut, wie weit er gehen kann.“

Er rate, die Luftraumverletzungen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, sagte Klingbeil. Es gelte zu zeigen, dass man nicht naiv sei und aus Fehlern der Vergangenheit gelernt habe. „Insgesamt kommt es auf eine Körperhaltung gegenüber Russland an, die deutlich macht: Bis hierhin und nicht weiter.“ Wichtig sei, dass auch US-Präsident Donald „ein klares Signal gegeben hat und sich zur Europas und der Stärke der Nato bekannt hat“.

Der Finanzminister verteidigte die massiv steigenden deutschen Verteidigungsausgaben. „Sie sind notwendig, weil wir uns über 20, 30 Jahre hinweg zu sicher waren, dass hier nichts passieren wird“, sagte Klingbeil. „Und weil wir auch, und das sage ich auch selbstkritisch, nach 2014, als Putin die Krim annektiert hat, nicht die Konsequenzen gezogen haben, die wir hätten ziehen müssen. Und jetzt muss das alles aufgeholt werden.“

Dafür habe schon Olaf Scholz (SPD) als Kanzler „viel gemacht“, sagte der SPD-Chef. „Und dafür haben wir mit dieser Regierung und den Änderungen im Grundgesetz die Grundlagen geschaffen.“ Er wolle jeden Tag vor die Wähler treten können und sagen, dass er alles dafür tue, dass man in diesem Land sicher leben könne.

„Wir waren zu lange zu naiv im Umgang mit Putin“, so Klingbeil. „Diesen Fehler dürfen wir nicht nochmal machen. Putin versteht nur die Sprache der Stärke. Das ist der Grund, warum wir jetzt so viele Milliarden für Sicherheit und Verteidigung investieren und unsere stärken.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Nato-Fahne (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Nato, SPD, Tagesspiegel, US-Präsident, Donald Trump, Olaf Scholz, Bundeswehr

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Vizekanzler Lars Klingbeil fordert nach Luftraumverletzungen durch Russland klare Stellungnahmen der NATO und betont die Notwendigkeit, aus der Vergangenheit zu lernen und in die Verteidigung zu investieren, um eine starke Haltung gegenüber Moskau zu zeigen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Verletzung des Luftraums von Nato-Staaten durch Russland
  • Wahrnehmung von Provokation durch Russland
  • Fehlende Konsequenzen nach der Annexion der Krim 2014
  • Längerer Zeitraum der Naivität im Umgang mit Putin
  • Notwendigkeit zur Stärkung der Verteidigung und Sicherheit in Europa
  • US-Präsident Trump signalisiert Unterstützung für die Nato und europäische Sicherheit

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Vizekanzler Lars Klingbeil fordert klare Ansagen der NATO gegenüber Russland
  • Er nimmt die Luftraumverletzungen ernst
  • Er erwartet, dass in NATO-Gremien klartext geredet wird
  • Warnung vor Naivität im Umgang mit Russland
  • Betonung auf die Notwendigkeit der deutschen Verteidigungsausgaben
  • Rückblick auf das Versäumnis, Konsequenzen nach der Krim-Annexion zu ziehen
  • Unterstützung durch US-Präsident Donald Trump für die Sicherheit Europas
  • Hinweis auf die Schaffung von Grundlagen für Sicherheitsinvestitionen im Grundgesetz
  • Kritik an der bisherigen Naivität im Umgang mit Putin
  • Betonen der Sprache der Stärke als notwendige Reaktion

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Aufforderung an die NATO zu klaren Ansagen gegenüber Russland
  • Ernstnahme der Situation durch politische Führung
  • Erwartung einer klaren Kommunikation gegenüber Russland
  • Notwendigkeit, Luftraumverletzungen ernst zu nehmen
  • Forderung nach einer starken Körperhaltung gegenüber Russland
  • Botschaft der Naivität im Umgang mit Putin erkannt
  • Notwendigkeit der Erhöhung der Verteidigungsausgaben
  • Konsequenzen aus der Krim-Annexion nicht gezogen
  • Schaffung von Grundlagen für die Erhöhung von Sicherheit und Verteidigung
  • Vermeidung vergangener Fehler im Umgang mit Putin
  • Betonung der Wichtigkeit einer Sprache der Stärke gegenüber Russland

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Vizekanzler Lars Klingbeil fordert klare Ansagen des nordatlantischen Bündnisses gegenüber Moskau und betont, dass "Putin provoziert und schaut, wie weit er gehen kann."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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