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Gesellschaft: Betrug beim Bürgergeld in Lingen
Lingen () – Eine Frau aus Lingen ist zu einer Freiheitsstrafe von 22 Monaten verurteilt worden, weil sie über einen längeren Zeitraum Bürgergeld betrogen hat. Das Amtsgericht Lingen sprach die Angeklagte schuldig, als Vertreterin einer Bedarfsgemeinschaft Einkünfte verschwiegen zu haben.
Ihr Lebensgefährte hatte im Mai 2023 eine Beschäftigung aufgenommen und gleichzeitig Arbeitslosengeld bezogen, was die Verurteilte dem Jobcenter nicht mitteilte.
Durch den automatisierten Datenabgleich DALEB wurde der Betrug aufgedeckt, bei dem die Bedarfsgemeinschaft insgesamt rund 5.000 Euro zu Unrecht erhalten hatte.
Das Hauptzollamt Osnabrück teilte mit, dass die Ermittlungen eingeleitet wurden, nachdem das Jobcenter den Verdacht gemeldet hatte. Die Frau habe ihre Mitteilungspflichten trotz entsprechender Hinweise verletzt und musste sich deshalb vor Gericht verantworten.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die im Artikel vorkommenden vollständigen Namen von Personen sind: keine.
Das Datum oder der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist Mai 2023.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Lingen, Osnabrück
Worum geht es in einem Satz?
Eine Frau aus Lingen wurde zu 22 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, weil sie über ein Jahr lang Bürgergeld betrügen hat, indem sie Einkünfte ihres Lebensgefährten vom Jobcenter verschwieg, was durch einen Datenabgleich aufgedeckt wurde.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Frau aus Lingen verübt Bürgergeldbetrug
Verschweigen von Einkünften innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft
Lebensgefährte nahm im Mai 2023 Beschäftigung auf
Besondere Umstände: gleichzeitiger Bezug von Arbeitslosengeld
Jobcenter erhält Hinweis auf möglichen Betrug
Einsatz des automatisierten Datenabgleichs DALEB zur Aufdeckung
Bedarfsgemeinschaft erhielt ca. 5.000 Euro zu Unrecht
Einleitung von Ermittlungen durch das Hauptzollamt
Verletzung der Mitteilungspflichten
Vorladung vor Gericht
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Hauptzollamts Osnabrück zitiert, das mitteilt, dass die Ermittlungen eingeleitet wurden, nachdem das Jobcenter den Verdacht gemeldet hatte.