Bauindustrie von Debatten über Migration genervt

Bauindustrie von Debatten über Migration genervt

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Bauindustrie von Debatten über Migration genervt

() – Die Bauindustrie drängt auf eine stärkere Differenzierung in den öffentlichen Debatten über Migration.

Ihn ärgere es immer, wenn man ständig über Migration spreche, sagte Peter Hübner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, am Montag in Berlin auf Anfrage der . „Wir sollten einfach über illegale Migration sprechen und nicht über Migration. Wir sind sowas von angewiesen auf Migration und das klappt auch sehr gut“, so Hübner. Die Arbeiter mit Migrationsgeschichte seien „komplett integriert“ und unterschieden sich gar nicht mehr von hier geborenen Arbeitnehmern.

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der IG BAU, Carsten Burckhardt, bekräftigte auf dts-Anfrage ebenfalls, dass Migration aufgrund der demografischen Entwicklungen in den Baubetrieben „sehr wohl eine Rolle spielen“ werde. Man müsse neue Kollegen anwerben und da werde das Thema Fachkräfte und Arbeitskräftemigration eine Rolle spielen. Beim Anwerben von Arbeitskräften aus Drittstaaten sei es deshalb auch wichtig, dass man diesen zusagen könne, dass sie in auch zu tarifären Arbeitsbedingungen arbeiten können, so Burckhardt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Pressekonferenz der Bauindustrie zum Sondervermögen für Infrastruktur am 15.09.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, IG BAU

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 15.09.2025.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die deutsche Bauindustrie fordert eine differenzierte Diskussion über Migration, da sie auf qualifizierte Arbeitskräfte angewiesen ist und betont, dass viele Migranten bereits gut integriert sind.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Aussagen der Bauindustrie ist der Fachkräftemangel in Deutschland, der durch demografische Entwicklungen verstärkt wird. Die Branche betont die Notwendigkeit, qualifizierte Arbeitskräfte, insbesondere mit Migrationshintergrund, zu gewinnen und zu integrieren, während illegale Migration klar von notwendiger Arbeitskräftemigration unterschieden werden sollte.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass die Bauindustrie, vertreten durch Peter Hübner und Carsten Burckhardt, eine differenzierte Diskussion über Migration fordert, um den Fokus auf illegale Migration zu lenken und die Bedeutung von Arbeitskräften mit Migrationsgeschichte hervorzuheben. Sie betonen, dass Migration für die Branche essenziell ist, um demografische Herausforderungen zu bewältigen und qualifizierte Arbeitskräfte anzuwerben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: stärkere Differenzierung in der öffentlichen Debatte über Migration, Fokussierung auf illegale Migration, Abhängigkeit von Migration für die Bauindustrie, Integration von Arbeitern mit Migrationsgeschichte, Notwendigkeit, neue Kollegen anzuwerben, Rolle von Fachkräfte- und Arbeitskräftemigration, Zusage von tarifären Arbeitsbedingungen für Arbeitskräfte aus Drittstaaten.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Peter Hübner, dem Präsidenten des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, zitiert. Er sagte, dass man sich auf illegale Migration konzentrieren sollte und betonte, dass die Bauindustrie auf Migration angewiesen sei, da die Arbeitnehmer mit Migrationsgeschichte gut integriert seien und sich nicht von hier geborenen Beschäftigten unterschieden.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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