Landwirtschaftsministerin plant neues "Agrarstrukturgesetz"

Landwirtschaftsministerin plant neues "Agrarstrukturgesetz"

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Landwirtschaftsministerin plant neues "Agrarstrukturgesetz"

Hannover () – Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat ein neues Gesetz zur Sicherung der bäuerlichen Agrarstruktur in den Landtag eingebracht. Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) betonte am Mittwoch, dass landwirtschaftlich genutzter Boden die Grundlage für die Erzeugung von Nahrungs- und Futtermitteln sei und für die Ernährungssouveränität der Gesellschaft entscheidend sei.

Staudte verwies auf die problematische Entwicklung, dass immer mehr familiengeführte Betriebe aufgeben müssten und branchenfremde Investoren auf den Bodenmarkt drängten.

Junge, gut ausgebildete Menschen wollten in der Landwirtschaft arbeiten, aber ohne Zugang zu bezahlbarem Land bleibe die Hofübernahme oft ein unerfüllter Wunsch, da steigende Kauf- und Pachtpreise nicht mehr durch Erzeugerpreise refinanziert werden könnten.

Mit dem Agrarstrukturgesetz soll die Preisspirale gestoppt werden. Die Ministerin erklärte, man wolle Wachstum für kleine, mittlere und größere bäuerliche Betriebe ermöglichen, während bei übergroßen Betrieben ‚ein Riegel vorgeschoben‘ werden solle.

Die Grundstücks- und Verkehrsausschüsse sollen mit verschiedenen Bausteinen die Möglichkeit erhalten, die Agrarlandschaft regional angepasst zu gestalten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Miriam Staudte (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Miriam Staudte

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Miriam Staudte, Grüne, niedersächsisches Landwirtschaftsministerium, Agrarstrukturgesetz

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Hannover

Worum geht es in einem Satz?

Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium hat ein neues Gesetz zur Sicherung der bäuerlichen Agrarstruktur vorgestellt, um die Probleme von steigenden Bodenpreisen und der Abwanderung familiärer Betriebe zu addressieren und den Zugang zu bezahlbarem Land für neue Landwirte zu fördern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das neue Gesetz zur Sicherung der bäuerlichen Agrarstruktur in Niedersachsen sind die wachsenden Schwierigkeiten für familiengeführte Betriebe, die zunehmend aufgegeben werden müssen, sowie der Druck durch branchenfremde Investoren auf den Bodenmarkt. Dies führt zu steigenden Kauf- und Pachtpreisen, die für junge, gut ausgebildete Menschen den Einstieg in die Landwirtschaft erschweren. Das Agrarstrukturgesetz soll diesen Entwicklungen entgegenwirken und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass das niedersächsische Landwirtschaftsministerium unter Leitung von Miriam Staudte ein neues Gesetz zur Sicherung der bäuerlichen Agrarstruktur in den Landtag eingebracht hat, um den Druck auf familiengeführte Betriebe durch branchenfremde Investoren zu verringern. Staudte betont die Notwendigkeit, kleinen und mittleren Betrieben Wachstum zu ermöglichen und gleichzeitig übergroße Betriebe einzuschränken, um die regionale Agrarlandschaft nachhaltig zu gestalten.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: immer mehr familiengeführte Betriebe geben auf, branchenfremde Investoren drängen auf den Bodenmarkt, junge Menschen haben keinen Zugang zu bezahlbarem Land, Hofübernahmen bleiben unerfüllt, steigende Kauf- und Pachtpreise können nicht refinanziert werden, Preisspirale soll gestoppt werden, Wachstum für kleine, mittlere und größere Betriebe soll ermöglicht werden, bei übergroßen Betrieben soll ein Riegel vorgeschoben werden, Agrarlandschaft soll regional angepasst gestaltet werden.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte zitiert. Sie betont, dass landwirtschaftlich genutzter Boden entscheidend für die Erzeugung von Nahrungs- und Futtermitteln sowie für die Ernährungssouveränität der Gesellschaft ist. Zudem weist sie auf die problematische Entwicklung hin, dass immer mehr familiengeführte Betriebe aufgegeben werden müssen und junge Menschen Schwierigkeiten haben, Zugang zu bezahlbarem Land zu erhalten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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