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Finanzamt Kassel erstellt Steuererklärungen für Bürger
Kassel () – Hessen will die Steuererklärung für Bürger einfacher machen. Wie Finanzminister Alexander Lorz (CDU) am Dienstag im Landtag sagte, hat das Finanzamt Kassel im Rahmen eines bundesweit beachteten Pilotprojekts mehr als 4.700 Festsetzungsvorschläge verschickt.
Damit hat das Amt in diesen Fällen die Steuererklärung faktisch übernommen.
„Die Steuer macht jetzt das Amt – und das über 4.700 Mal“, sagte Lorz. Die ersten Rückmeldungen seien positiv, das Projekt sei erfolgreich gestartet.
Noch in diesem Jahr solle es ausgewertet werden, 2026 könnten weitere Finanzämter folgen. Ziel sei es, langfristig für viele Steuerpflichtige die jährliche Abgabe überflüssig zu machen.
Nach Angaben des Ministers liegen der Steuerverwaltung bereits zahlreiche Daten vor, etwa zu Löhnen, Renten und Versicherungen.
Auf dieser Grundlage erstellt das Finanzamt einen automatisierten Vorschlag für die Einkommensteuer. Bürger müssen diesen nur prüfen und haben vier Wochen Zeit, Änderungen oder zusätzliche Aufwendungen geltend zu machen.
Bleiben Einwände aus, erlässt das Finanzamt den Steuerbescheid.
Lorz kündigte an, die Ergebnisse auch in den Bundesrat einzubringen. „Wir brauchen mehr elektronische Daten und ein einfacheres Steuerrecht mit Pauschalen“, betonte er. Nur so könnten Verwaltungen entlastet und Bürgerinnen und Bürger spürbar unterstützt werden.
Hessen wolle dabei eine Vorreiterrolle übernehmen.
Nach Angaben des Ministers ist klar, dass es „noch ein langer Weg“ bis zu einer flächendeckenden Umsetzung sei. Der Anfang aber sei gemacht, sagte Lorz.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Finanzamt (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alexander Lorz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Finanzamt Kassel, CDU, Bundesrat
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Kassel, Hessen.
Worum geht es in einem Satz?
Hessen plant, die Steuererklärung für Bürger zu vereinfachen, indem ein Pilotprojekt des Finanzamts Kassel über 4.700 automatisierte Vorschläge für die Einkommensteuer verschickt hat, was laut Finanzminister Lorz zu positiven Rückmeldungen führt und langfristig die jährliche Abgabe für viele Steuerpflichtige überflüssig machen könnte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist der Versuch, die Steuererklärung für Bürger in Hessen zu vereinfachen. Im Rahmen eines Pilotprojekts hat das Finanzamt Kassel automatisierte Festsetzungsvorschläge für die Einkommensteuer erstellt, um den Prozess der Steuerabgabe zu optimieren und den Verwaltungsaufwand sowohl für Bürger als auch für die Finanzverwaltung zu reduzieren. Die Maßnahme zielt darauf ab, langfristig die jährliche Steuererklärung überflüssig zu machen.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass Finanzminister Alexander Lorz positive Rückmeldungen zum Pilotprojekt des Finanzamts Kassel erhalten hat, das die Steuererklärung für Bürger vereinfacht. Zudem betont er die Absicht, die Ergebnisse in den Bundesrat einzubringen, um ein einfacheres Steuerrecht und mehr elektronische Daten zu fördern.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: einfachere Steuererklärung, weniger Bürokratie für Bürger, potenziell keine jährliche Abgabe mehr notwendig, positive Rückmeldungen aus den ersten Fällen, Möglichkeit zur Ausweitung auf weitere Finanzämter bis 2026, Unterstützung durch elektronische Daten, Entlastung der Verwaltungen, langfristige Vorreiterrolle für Hessen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Finanzminister Alexander Lorz (CDU) zitiert. Er sagte, dass das Finanzamt Kassel im Rahmen eines Pilotprojekts über 4.700 Festsetzungsvorschläge verschickt habe, was die Steuererklärung für die Bürger vereinfache. Lorz betonte, dass die ersten Rückmeldungen positiv seien und das Projekt erfolgreich gestartet sei, mit dem Ziel, die jährliche Abgabe für viele Steuerpflichtige langfristig überflüssig zu machen.
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