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Hamburg sichert Finanzierung für vertrauliche Spurensicherung bei Gewalt
Hamburg () – Die vertrauliche Spurensicherung für Betroffene häuslicher und sexualisierter Gewalt am Universitätsklinikum Eppendorf erhält ein neues Finanzierungsmodell. Seit Juli übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen einen wesentlichen Teil der Kosten, wie die Hamburger Gleichstellungssenatorin Maryam Blumenthal (Grüne) am Freitag mitteilte.
Damit soll das niedrigschwellige Angebot dauerhaft gesichert werden.
Das Institut für Rechtsmedizin des UKE bietet mit seiner Rechtsmedizinischen Untersuchungsstelle und dem Childhood-Haus Hamburg interdisziplinäre Anlaufstellen für Gewaltbetroffene aller Altersgruppen. Betroffene können sich kostenfrei und anonym beraten und untersuchen lassen, auch ohne polizeiliche Anzeige.
Die gesicherten Spuren werden bis zu zwanzig Jahren aufbewahrt, sodass Betroffene später noch entscheiden können, ob sie Anzeige erstatten wollen.
Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD) sagte, dass die Einigung mit den Krankenkassen den Gewaltbetroffenen direkt zugutekomme. Das Childhood-Haus biete Kindern und Jugendlichen in einem geschützten Rahmen medizinische Untersuchungen, Spurensicherung sowie psychologische und pädagogische Beratung.
Der Hamburger Senat finanziert weiterhin die grundständigen Angebote und die langfristige Spurenaufbewahrung.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Maryam Blumenthal, Melanie Schlotzhauer
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Universitätsklinikum Eppendorf, Hamburger Gleichstellungssenatorin, Maryam Blumenthal (Grüne), Institut für Rechtsmedizin des UKE, Rechtsmedizinische Untersuchungsstelle, Childhood-Haus Hamburg, Sozialsenatorin, Melanie Schlotzhauer (SPD), Hamburger Senat
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand im Juli statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Hamburg, Universitätsklinikum Eppendorf, Institut für Rechtsmedizin, Childhood-Haus Hamburg.
Worum geht es in einem Satz?
Das Universitätsklinikum Eppendorf erhält ein neues Finanzierungsmodell für die vertrauliche Spurensicherung bei häuslicher und sexualisierter Gewalt, wodurch gesetzliche Krankenkassen einen Großteil der Kosten übernehmen, um das niedrigschwellige, anonyme Angebot für Betroffene dauerhaft zu sichern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das neue Finanzierungsmodell der Spurensicherung am Universitätsklinikum Eppendorf ist die Sicherstellung eines niedrigschwelligen Zugangs zu Unterstützung für Betroffene häuslicher und sexualisierter Gewalt. Durch die Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenkassen soll die dauerhafte Verfügbarkeit dieser vertraulichen und anonymen Angebote, die auch ohne polizeiliche Anzeige in Anspruch genommen werden können, gewährleistet werden.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Hamburger Senat hat mit den gesetzlichen Krankenkassen eine Einigung erzielt, die die Finanzierung der Spurensicherung für Betroffene häuslicher und sexualisierter Gewalt am Universitätsklinikum Eppendorf sicherstellt, was als positiv und notwendig für die Unterstützung der Gewaltbetroffenen von lokalen Politikern hervorgehoben wird. Die neuen Maßnahmen sollen die Angebote am Childhood-Haus und der Rechtsmedizinischen Untersuchungsstelle dauerhaft gewährleisten.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Dauerhafte Sicherung des niedrigschwelligen Angebots, kostenfreie und anonyme Beratung und Untersuchung für Betroffene, Möglichkeit zur späteren Anzeigeerhebung, direkte Vorteile für Gewaltbetroffene, medizinische Untersuchungen und psychologische sowie pädagogische Beratung im geschützten Rahmen, fortlaufende Finanzierung durch den Hamburger Senat für grundständige Angebote und langfristige Spurenaufbewahrung.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, die Stellungnahme von Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD) wird zitiert. Sie betont, dass die Einigung mit den Krankenkassen den Gewaltbetroffenen direkt zugutekommt und hebt hervor, dass das Childhood-Haus Kindern und Jugendlichen in einem geschützten Rahmen medizinische Untersuchungen, Spurensicherung sowie psychologische und pädagogische Beratung bietet.
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