Erfurt () – Das Thüringer Landesamt für Statistik hat revidierte Erwerbstätigenzahlen für die Jahre 2000 bis 2023 veröffentlicht. Demnach ist die Zahl der Erwerbstätigen in Thüringen insgesamt um 5,0 Prozent beziehungsweise 53.800 Personen gesunken, wie die Behörde am Montag mitteilte.
Während in den kreisfreien Städten ein Zuwachs von 2,4 Prozent verzeichnet wurde, gingen in den Landkreisen 8,1 Prozent der Arbeitsplätze verloren.
Besonders stark betroffen war das Baugewerbe, das in den Landkreisen 45,2 Prozent seiner Erwerbstätigen einbüßte. In den kreisfreien Städten konnten die Verluste im Bausektor durch Zuwächse im Dienstleistungsbereich ausgeglichen werden.
Die Stadt Jena verzeichnete mit einem Plus von 31,8 Prozent die positivste Entwicklung, während Suhl (-26,0 Prozent) und der Kyffhäuserkreis (-28,7 Prozent) die größten Verluste hinnehmen mussten.
Insgesamt wiesen nur drei kreisfreie Städte und drei Landkreise im Jahr 2023 mehr Erwerbstätige auf als im Jahr 2000. Die Daten basieren auf der Generalrevision 2024 und berücksichtigen erstmals die Gebietsveränderungen der Jahre 2023 und 2024. Endgültige Ergebnisse werden voraussichtlich im Dezember 2025 vorliegen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen erwähnt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Thüringer Landesamt für Statistik, Stadt Jena, Suhl, Kyffhäuserkreis
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Erfurt, Thüringen, Jena, Suhl, Kyffhäuserkreis
Worum geht es in einem Satz?
Das Thüringer Landesamt für Statistik meldet, dass die Erwerbstätigenzahlen in Thüringen von 2000 bis 2023 um 5% gesunken sind, mit großen Verlusten im Baugewerbe und positiven Entwicklungen in kreisfreien Städten, während endliche Ergebnisse erst 2025 erwartet werden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für den Rückgang der Erwerbstätigenzahlen in Thüringen ist eine Kombination aus strukturellen Veränderungen in der Wirtschaft, insbesondere einem Rückgang im Baugewerbe, sowie dem demografischen Wandel. Während die kreisfreien Städte teils positive Entwicklungen im Dienstleistungssektor verzeichneten, waren die Landkreise stark betroffen von Arbeitsplatzverlusten.
Der Artikel beschreibt, dass die Zahl der Erwerbstätigen in Thüringen gesunken ist und hebt die unterschiedlichen Entwicklungen in Städten und Landkreisen hervor. Die Medienberichterstattung fokussiert auf die signifikanten Verluste im Baugewerbe und die wirtschaftlichen Unterschiede in einzelnen Städten, wobei Jena positive Werte verzeichnet und Suhl sowie der Kyffhäuserkreis starke Rückgänge hinnehmen mussten.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
Zahl der Erwerbstätigen in Thüringen gesunken, Verlust von 53.800 Personen, Arbeitsplatzverlust in Landkreisen um 8,1 Prozent, Baugewerbe verlor 45,2 Prozent der Erwerbstätigen, positive Entwicklung in Jena mit Plus von 31,8 Prozent, Suhl und Kyffhäuserkreis verzeichnen große Verluste, nur drei kreisfreie Städte und drei Landkreise haben mehr Erwerbstätige als 2000.
Im Artikel wird keine spezifische Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert. Es werden lediglich die revidierten Erwerbstätigenzahlen des Thüringer Landesamtes für Statistik mitgeteilt und die Entwicklungen in den verschiedenen Regionen Thüringens beschrieben.