Münster nimmt Bürgerbegehren gegen Straßenumbenennungen entgegen

Münster nimmt Bürgerbegehren gegen Straßenumbenennungen entgegen

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Münster nimmt Bürgerbegehren gegen Straßenumbenennungen entgegen

Münster () – Die Stadt Münster hat ein Bürgerbegehren gegen die geplante Umbenennung von fünf Straßen in Münster-Mitte erhalten. Vertreter einer Bürgerinitiative übergaben die Unterschriftenlisten am Dienstag an Bezirksbürgermeister Martin Honderboom (SPD), teilte die Stadtverwaltung mit.

Betroffen sind die Skagerrakstraße, die Admiral-Scheer-Straße, die Admiral-Spee-Straße, die Otto-Weddigen-Straße und die Langemarckstraße, deren Namen Bezüge zur NS-Zeit aufweisen.

Die Bezirksvertretung Münster-Mitte hatte im Mai beschlossen, die Straßen umzubenennen. Die Initiative sammelte daraufhin über 5.300 Unterschriften von Wahlberechtigten des Bezirks – die nötige Mindestzahl für ein Bürgerbegehren.

Die Stadt prüft nun, ob die Formalien erfüllt sind. Sollte der Rat das Begehren für zulässig erklären, muss die Bezirksvertretung erneut über das Thema entscheiden.

Falls die Politiker an der Umbenennung festhalten, kommt es zum Bürgerentscheid.

Dann stimmen alle Wahlberechtigten in Münster-Mitte ab. Für einen Erfolg des Begehrens müssten sich nicht nur die Mehrheit der Abstimmenden, sondern mindestens 10.712 Personen für den Erhalt der Straßennamen aussprechen.

Die endgültige Entscheidung wird frühestens im November erwartet.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Münster (Westfalen) (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Martin Honderboom

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Stadt Münster, Bürgerinitiative, Bezirksbürgermeister Martin Honderboom (SPD), Bezirksvertretung Münster-Mitte, Rat der Stadt Münster

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum oder der Zeitraum des beschriebenen Ereignisses ist frühestens im November.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet, sind: Münster, Münster-Mitte.

Worum geht es in einem Satz?

In Münster wurde ein Bürgerbegehren gegen die geplante Umbenennung von fünf Straßen mit NS-Bezügen initiiert, nachdem eine Initiative über 5.300 Unterschriften gesammelt hat, und die Stadt prüft nun die Formalitäten für einen möglichen Bürgerentscheid.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das Bürgerbegehren in Münster ist die geplante Umbenennung von fünf Straßen, die Bezüge zur NS-Zeit aufweisen. Trotz des Beschlusses der Bezirksvertretung, diese Straßen umzubenennen, sammelte eine Bürgerinitiative über 5.300 Unterschriften, um die Entscheidung anzufechten und die bestehenden Straßennamen zu erhalten.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Stadt Münster hat auf ein Bürgerbegehren reagiert, das gegen die geplante Umbenennung von fünf Straßen mit NS-Bezügen gerichtet ist. Vertreter der Bürgerinitiative übergaben über 5.300 Unterschriften, die nun von der Stadtverwaltung geprüft werden, und im Falle der Zulassung wird ein Bürgerentscheid stattfinden.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

Bürgerbegehren, Prüfung der Formalien durch die Stadt, Zulässigkeitserklärung durch den Rat, erneute Entscheidung der Bezirksvertretung, Bürgerentscheid, Abstimmung aller Wahlberechtigten in Münster-Mitte, Notwendigkeit von mindestens 10.712 Stimmen für den Erhalt der Straßennamen, endgültige Entscheidung im November.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Vertreter einer Bürgerinitiative haben Unterschriftenlisten an Bezirksbürgermeister Martin Honderboom (SPD) übergeben, um gegen die geplante Umbenennung von fünf Straßen in Münster-Mitte zu protestieren. Die Initiative sammelte über 5.300 Unterschriften, um ein Bürgerbegehren zu initiieren.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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