Schwerin () – Die Zahl der gemeldeten Kindeswohlgefährdungen in Mecklenburg-Vorpommern ist im Jahr 2023 gestiegen. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte, gab es 2023 insgesamt 5.256 Gefährdungseinschätzungen, wobei in 1.673 Fällen eine akute oder latente Gefährdung festgestellt wurde.
Das sind 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) kündigte an, die Strukturen im Kinderschutz durch ein eigenständiges Gesetz zu stärken. Ein entsprechender Entwurf wurde bereits im Juli in den Landtag eingebracht.
„Unser Ziel ist es, dass Anfang 2026 das wichtige Gesetz für Mecklenburg-Vorpommern in Kraft treten kann“, sagte Drese. Dafür stelle das Land knapp 2,5 Millionen Euro bereit.
Ein zentraler Bestandteil des Gesetzes sei die geplante Einrichtung einer Zentralen Stelle Kinderschutz beim Landesamt für Gesundheit und Soziales.
Diese soll als Service- und Vermittlungsinstanz fungieren und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren verbessern. „Jeder Fall einer Kindeswohlgefährdung muss uns aufrütteln“, betonte Drese.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Statistisches Landesamt, Sozialministerium, Stefanie Drese, SPD, Landtag, Landesamt für Gesundheit und Soziales.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand im Jahr 2023 statt. Der Entwurf für das Gesetz wurde im Juli vorgestellt, und das Gesetz soll Anfang 2026 in Kraft treten.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern
Worum geht es in einem Satz?
Die gemeldeten Kindeswohlgefährdungen in Mecklenburg-Vorpommern stiegen 2023 um 6,5 Prozent auf insgesamt 5.256 Fälle, was die Sozialministerin Stefanie Drese dazu veranlasst, ein neues Kinderschutzgesetz mit einer zentralen Anlaufstelle zur Verbesserung der Zusammenarbeit einzuführen, das bis Anfang 2026 in Kraft treten soll.
Der Anstieg der gemeldeten Kindeswohlgefährdungen in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023, mit einer Zunahme von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, ist der Hintergrund für die geplante Stärkung der Kinderschutzstrukturen durch ein neues Gesetz. Sozialministerin Stefanie Drese betont die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren zu verbessern und Hilfe für betroffene Kinder zu gewährleisten.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird berichtet, dass die Zahl der gemeldeten Kindeswohlgefährdungen in Mecklenburg-Vorpommern 2023 gestiegen ist, was die Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) zur Ankündigung eines neuen Gesetzes motivierte, um die Strukturen im Kinderschutz zu stärken. Ziel ist es, bis Anfang 2026 eine zentrale Anlaufstelle zur Verbesserung der Zusammenarbeit im Kinderschutz einzurichten, während das Land dafür 2,5 Millionen Euro bereitstellt.
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
Steigerung der Kindeswohlgefährdungen, Stärkung der Strukturen im Kinderschutz durch ein eigenständiges Gesetz, Einrichtung einer Zentralen Stelle Kinderschutz, Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Akteuren, Bereitstellung von 2,5 Millionen Euro durch das Land.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Sozialministerin Stefanie Drese zitiert. Sie kündigte an, die Strukturen im Kinderschutz durch ein eigenständiges Gesetz zu stärken, wobei das Ziel sei, dass das Gesetz Anfang 2026 in Kraft treten kann. Drese betonte zudem, dass jeder Fall einer Kindeswohlgefährdung alarmierend sei.