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Hamburger Linke wirft Tschentscher rechte Narrative vor
Hamburg () – Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft hat Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) vorgeworfen, mit seiner Haltung zum Kirchenasyl rechte Narrative zu bedienen. Die flüchtlingspolitische Sprecherin Carola Ensslen kritisierte, Tschentscher habe den Berliner CDU-Bürgermeister dafür angegriffen, dass dieser Abschiebungen aus dem Kirchenasyl verweigerte, wie die Fraktion am Freitag mitteilte.
Ensslen warf dem SPD-Politiker vor, mit seiner Position die politische Mitte zu schwächen.
„Tschentscher hat nicht verstanden, worum es beim Kirchenasyl geht: Es geht um Menschlichkeit“, sagte sie. Der Bürgermeister habe im Herbst bereits ein Kirchenasyl brechen lassen und damit einen Aufschrei in der Zivilgesellschaft provoziert.
Die Linken-Politikerin warnte davor, dass Tschentscher mit seiner Kritik das Narrativ vom angeblichen Missbrauch des Kirchenasyls stärke.
Dies sei ein fatales Signal, das rechte Positionen in der Mitte der Gesellschaft verankere. Stattdessen solle sich der Bürgermeister für den Schutz der politischen Mitte vor rechtem Gedankengut einsetzen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Peter Tschentscher (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Peter Tschentscher, Carola Ensslen
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Die Linke, Hamburgische Bürgerschaft, SPD, Berliner CDU.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hamburg
Worum geht es in einem Satz?
Die Linke in Hamburg wirft Bürgermeister Peter Tschentscher vor, mit seiner Kritik am Kirchenasyl rechte Erzählungen zu fördern und fordert stattdessen einen stärkeren Einsatz für Menschlichkeit und den Schutz progressiver Werte in der Gesellschaft.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das Ereignis liegt in der Debatte um Kirchenasyl in Deutschland. Die Linke kritisiert Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) dafür, dass er seine Position als Unterstützung für rechte Narrative zeigt. Insbesondere sein Angriff auf den Berliner CDU-Bürgermeister wegen dessen Weigerung, Abschiebungen aus dem Kirchenasyl durchzuführen, sorgt für Unmut. Carola Ensslen von der Linken betont, dass es bei Kirchenasyl um Menschlichkeit gehe und warnt vor der Stärkung rechter Rhetorik. Tschentschers frühe Entscheidung, ein Kirchenasyl zu brechen, hat zudem bereits zu einem Aufschrei in der Gesellschaft geführt.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Reaktion der Linken auf Bürgermeister Tschentschers Haltung zum Kirchenasyl ist ziemlich scharf. Sie werfen ihm vor, rechte Narrative zu bedienen und die politische Mitte zu destabilisieren, während sie betonen, dass es beim Kirchenasyl um Menschlichkeit gehe.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Konsequenzen, die im Artikel angesprochen werden, sind: Stärkung rechter Narrative, Schwächung der politischen Mitte, Provokation eines Aufschreis in der Zivilgesellschaft, verankertes rechtes Gedankengut in der Gesellschaft, fatales Signal für die öffentliche Wahrnehmung des Kirchenasyls.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Carola Ensslen, der flüchtlingspolitischen Sprecherin der Linken in der Hamburgischen Bürgerschaft, zitiert. Sie kritisierte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) dafür, mit seiner Haltung zum Kirchenasyl rechte Narrative zu bedienen und betonte: "Es geht um Menschlichkeit." Ensslen warnte, dass Tschentschers Kritik das Narrativ vom Missbrauch des Kirchenasyls stärke und damit reaktionäre Positionen verfestige.
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