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Eon drängt auf besseren Schutz kritischer Infrastrukturen
Essen () – Eon-Chef Leonhard Birnbaum mahnt den Schutz kritischer Infrastrukturen in Deutschland an. „Offensichtlich ist, dass kritische Infrastruktur ausgekundschaftet wird – von wem auch immer“, sagte er dem Focus. „Wir dürfen in dieser geopolitisch unruhigen Zeit nicht naiv sein und müssen uns in diesem Land vorbereiten.“
Mit Blick auf potenzielle Cyberangriffe oder Angriffe mit Drohnen sagte er: „Wir müssen davon ausgehen, dass Angriffe hochwahrscheinlich sind. Im virtuellen Raum sehen wir die Angriffe bereits.“ Man müsse es den Angreifern so schwer wie möglich machen, in die Systeme zu kommen. „Zur Vorbereitung gehört aber auch, für den Fall gerüstet zu sein, dass Angreifern genau das gelingt“, so Birnbaum weiter.
In der Energiewende forderte der Chef des Verteilnetzbetreibers, die Kosten zu reduzieren. „Der Zubau der Erneuerbaren muss mit dem Ausbau der Stromnetze gekoppelt werden und zum Bedarf passen. Sonst wird der Strom am Ende abgeregelt und teuer, weil alle trotzdem dafür bezahlen“, sagte Birnbaum. In diesem Zusammenhang warnt er vor einem neuen Hochlauf von Subventionen des Stromsystems. „Nachdem wir jahrzehntelang Wind und Solar subventioniert haben, droht nun dasselbe Spiel mit den Batteriespeichern – noch eine Subventionierungswelle“, sagte Birnbaum.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Eon-Logo (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Leonhard Birnbaum
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Eon, Focus, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Essen
Worum geht es in einem Satz?
Eon-Chef Leonhard Birnbaum warnt vor der Bedrohung kritischer Infrastrukturen in Deutschland durch Cyberangriffe und betont die Notwendigkeit, angemessene Sicherheitsmaßnahmen zu treffen sowie die Kosten der Energiewende durch eine gekoppelte Planung von erneuerbaren Energien und Stromnetzausbau zu reduzieren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für die Äußerungen von Eon-Chef Leonhard Birnbaum ist die besorgniserregende Lage hinsichtlich der Sicherheit kritischer Infrastrukturen in Deutschland, insbesondere in Anbetracht potenzieller Cyberangriffe und anderer Bedrohungen in einer geopolitisch instabilen Zeit. Er warnt vor der Notwendigkeit, diese Infrastrukturen besser zu schützen und auf mögliche Angriffe vorbereitet zu sein.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird Eon-Chef Leonhard Birnbaum zitiert, der den Schutz kritischer Infrastrukturen in Deutschland betont und vor möglichen Cyberangriffen und Drohnenangriffen warnt. Er fordert zudem eine Reduzierung der Kosten in der Energiewende und warnt vor erneuten Subventionierungswellen bei Batteriespeichern, um eine ineffiziente Kostenbelastung für Verbraucher zu vermeiden.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
Schutz kritischer Infrastrukturen wird notwendig, Vorbereitung auf Cyberangriffe, Angreifer sollen es schwerer gemacht werden, Kosten der Energiewende müssen reduziert werden, Zubau der Erneuerbaren muss mit dem Ausbau der Stromnetze gekoppelt werden, Strom könnte abgeregelt und teuer werden, neues Hochlaufen von Subventionen wird gewarnt, Gefahr einer weiteren Subventionierungswelle für Batteriespeicher.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Eon-Chef Leonhard Birnbaum zitiert. Er mahnt den Schutz kritischer Infrastrukturen in Deutschland an und betont, dass in der aktuellen geopolitischen Lage eine Vorbereitung auf mögliche Cyberangriffe und Drohnenattacken unerlässlich sei. Zudem fordert er, die Kosten in der Energiewende zu reduzieren und warnt vor einer neuen Subventionierungswelle für Batteriespeicher.
Essen: Ein Zentrum der Energiewirtschaft
Essen ist eine bedeutende Stadt im Ruhrgebiet und spielt eine zentrale Rolle in der deutschen Energiewirtschaft. Die Stadt beherbergt zahlreiche Unternehmen, darunter den Energieversorger Eon, dessen CEO Leonhard Birnbaum aktuell den Schutz kritischer Infrastrukturen thematisiert. In einer geopolitisch turbulenten Zeit warnt er vor potenziellen Cyberangriffen und betont die Notwendigkeit, Systeme besser zu schützen. Darüber hinaus ist Essen ein wichtiger Standort für die Energiewende, da hier alternative Energien und innovative Technologien entwickelt werden. Die Herausforderungen in der Energieproduktion und -verteilung erfordern eine enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Politik und Gesellschaft.
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