Dröge kritisiert Wehrdienst-Pläne

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Dröge kritisiert Wehrdienst-Pläne

Berlin () – Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge blickt kritisch auf die Pläne von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) für den neuen Wehrdienst. Sein Gesetzentwurf sieht Berichten zufolge vor, dass Regierung und Bundestag die verpflichtende Heranziehung von Wehrpflichtigen veranlassen können, wenn es die verteidigungspolitische Lage erfordert und nicht genügend Freiwillige mobilisiert werden können.

„Immer am Ende zu drohen, wir glauben nicht an die jungen Leute, wir glauben nicht an die Freiwilligkeit, wir wollen deswegen schon wieder eine Verpflichtung einführen – ich finde das unkreativ, ineffektiv und auch bevormundend“, sagte Dröge den Sendern RTL und ntv. Grundsätzlich gelte, dass man niemanden zum Wehrdienst zwingen könne. Auch bei der alten Wehrpflicht habe man sich dagegen entscheiden und einen Ersatzdienst machen können. „Und deswegen muss man sich fragen: Wie überzeugt man die Menschen davon, dass sie sich freiwillig entscheiden. Das ist aus meiner Sicht der Kern, um den es geht: sich für einen Wehrdienst zu entscheiden.“

Die Bundeswehr sei „total schlecht“ darin, diejenigen, die freiwillig kommen wollen, zu halten. Dröge verweist auf die hohe Abbrecherquote beim freiwilligen Wehrdienst. „Da sind ja unheimliche Potenziale. Es gibt Probleme bei der Rekrutierung. Und das sind die Schlüssel, um tatsächlich effektiv zu mehr Menschen zu kommen, die jetzt schon freiwillig bereit wären.“ Den Fragebogen, den der Verteidigungsminister vorschlägt, würden die Grünen aber unterstützen. „Das ist aus unserer Sicht eine sehr niedrigschwellige Möglichkeit, dass sich junge Menschen auch einmal damit auseinandersetzen, ob sie das möchten.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundeswehr-Soldaten (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Katharina Dröge, Boris Pistorius

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Bundeswehr, SPD, Grüne, RTL, ntv.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge kritisiert die Pläne von Verteidigungsminister Boris Pistorius zur Wiedereinführung der Wehrpflicht als nicht kreativ und ineffektiv, da die Bundeswehr besser in der Rekrutierung und Bindung freiwilliger Soldaten werden sollte, anstatt auf Zwang zu setzen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis sind die Pläne von Verteidigungsminister Boris Pistorius, eine verpflichtende Wehrpflicht einzuführen, um auf eine mögliche Verschärfung der sicherheitspolitischen Lage zu reagieren. Kritiker, wie die Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge, argumentieren, dass dies ein Mangel an Vertrauen in die Freiwilligkeit sei und fordern stattdessen eine bessere Rekrutierung und Bindung von Freiwilligen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel äußert sich Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge kritisch zu Verteidigungsminister Pistorius' Plänen für einen neuen Wehrdienst, der bei Bedarf eine verpflichtende Einberufung ermöglichen soll. Sie betont, dass eine Überzeugung zu freiwilligem Wehrdienst effektiver sei als Zwang und hebt die hohen Abbrecherquoten beim freiwilligen Wehrdienst hervor, während sie den Vorschlag für einen Fragebogen zur freiwilligen Auseinandersetzung positiv bewertet.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

Unkreativität, Ineffektivität, Bevormundung, Zwang zum Wehrdienst, hohe Abbrecherquote beim freiwilligen Wehrdienst, Probleme bei der Rekrutierung.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme von Katharina Dröge, der Grünen-Fraktionschefin. Sie kritisiert die Pläne von Verteidigungsminister Boris Pistorius zur Einführung einer Verpflichtung für Wehrdienstleistende und bezeichnet diese als „unkreativ, ineffektiv und bevormundend“. Dröge betont, dass man Menschen nicht zum Wehrdienst zwingen könne und dass es notwendig sei, sie zu motivieren, sich freiwillig zu entscheiden.

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