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Altkanzlerin hält Klimageld für zwingend erforderlich
Berlin () – Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht dafür aus, an den europäischen Klimazielen und der Ausweitung des CO2-Emissionshandels ab 2027 festzuhalten.
Weil er das Tanken und Heizen für Verbraucher fossiler Brennstoffe deutlich teurer machen könnte, sei aber eine soziale Kompensation wie das Klimageld zwingend erforderlich, sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Es habe bis jetzt keiner geschafft, eine vernünftige soziale Kompensation wie das Klimageld einzuführen, was für die Akzeptanz zwingend wäre. „Und jetzt ist das Thema in einer erstaunlichen Weise in den Hintergrund getreten.“
Merkel sprach sich dafür aus, die europäischen Klimaziele auch im Grundsatz nicht aufzuweichen. „Ich fände es gut, wenn man an diesen Plänen festhält. Ich bin der Überzeugung, dass wir unser Gesamtziel, in Europa 2050 klimaneutral zu sein, erreichen müssen, um wenigstens auf europäischer Seite einen Beitrag dazu zu leisten, dass der Klimawandel nicht noch schlimmere Auswirkungen hat. Wir alle sehen ja, dass sich heute schon unsere Lebensbedingungen verändern. Ich halte den Emissionshandel für den besten Weg, weil sich damit die Kreativität der Leute, der Erfinder, der Entwickler am besten entfalten kann.“
Ab 2027 könnte das Tanken und Heizen für Verbraucher zunächst deutlich teurer werden. Merkel sagte, sie halte das Preissignal einem ordnungsrechtlichen Signal für überlegen. „Es wird nicht einfach alles teurer. Wenn man sich richtig entscheidet, dann kann man auch auf billigere Art und Weise heizen und tanken.“ Sie persönlich glaube, dass das Preissignal dem ordnungsrechtlichen Signal überlegen sei. „Von allein, wenn gar nichts gemacht wird, werden wir nicht klimaneutral. Dann müsste man auch ganz offen sagen, dass man das Ziel nicht erreichen will“, so Merkel.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Angela Merkel
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Angela Merkel, CDU, Neue Osnabrücker Zeitung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Angela Merkel spricht sich für die Beibehaltung der europäischen Klimaziele und den Ausbau des CO2-Emissionshandels ab 2027 aus, betont jedoch die Notwendigkeit einer sozialen Kompensation wie das Klimageld, um die Akzeptanz bei den Verbrauchern zu sichern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für Angela Merkels Aussage ist die Notwendigkeit, die europäischen Klimaziele beizubehalten und die Einführung des CO2-Emissionshandels ab 2027 zu unterstützen, um die Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen. Sie betont, dass eine soziale Kompensation wie das Klimageld erforderlich ist, um die potenziellen finanziellen Belastungen für Verbraucher durch steigende Preise für fossile Brennstoffe abzufedern.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird darauf hingewiesen, dass Altkanzlerin Angela Merkel die Notwendigkeit einer sozialen Kompensation wie das Klimageld betont, um die Akzeptanz der geplanten europäischen Klimaziele und des CO2-Emissionshandels ab 2027 zu gewährleisten. Ihre Aussagen deuteten darauf hin, dass das Thema Klimaziele in der öffentlichen Diskussion an Bedeutung verloren hat, obwohl sie deren Fortführung für essenziell hält.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Tanken und Heizen für Verbraucher fossiler Brennstoffe deutlich teurer, zwingende soziale Kompensation wie das Klimageld erforderlich, Akzeptanz der Maßnahmen könnte leiden, Lebensbedingungen verändern sich bereits, Ziel der Klimaneutralität bis 2050 muss erreicht werden, Emissionshandel als effektiver Weg zur Zielerreichung, Preissignal als überlegen gegenüber ordnungsrechtlichem Signal, Möglichkeit, kostengünstiger zu heizen und zu tanken bei richtigen Entscheidungen, Gefahr, dass Klimaziele nicht erreicht werden, wenn nichts unternommen wird.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Altkanzlerin Angela Merkel zitiert. Sie spricht sich dafür aus, an den europäischen Klimazielen festzuhalten und betont, dass eine soziale Kompensation wie das Klimageld erforderlich sei, um die Akzeptanz der höheren Kosten für fossile Brennstoffe zu gewährleisten. Merkel ist überzeugt, dass der Emissionshandel der beste Weg sei, um die Kreativität in der Entwicklung klimafreundlicher Lösungen zu fördern.
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