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Grüne fordern mehr Einsatz gegen Kinderarmut in Schleswig-Holstein
Kiel () – In Schleswig-Holstein leben 22,5 Prozent der Minderjährigen in Einkommensarmut – das liegt über dem Bundesdurchschnitt. Das geht aus einem Bericht zur sozialen Situation von Kindern und Jugendlichen hervor, auf den die Grünen im Landtag hingewiesen haben.
Als Hauptrisikofaktoren nennt die Fraktion Erwerbslosigkeit der Eltern, Alleinerziehende, kinderreiche Familien und Migrationshintergrund.
Die sozialpolitische Sprecherin der Grünen, Nelly Waldeck, betonte, Armut sei kein Zufall, sondern folge erkennbaren Mustern. Sie forderte unter anderem eine Kindergrundsicherung, bessere Betreuungsangebote und gezielte Unterstützung für benachteiligte Familien.
Besonders frühkindliche Bildung müsse gestärkt werden, da Kinder aus bildungsfernen oder zugewanderten Familien oft weniger erreicht würden.
Der Bericht zeige auch gesundheitliche Folgen von Armut auf: Betroffene Kinder seien häufiger psychisch belastet und hätten ein höheres Risiko für Übergewicht. Die Grünen plädieren für eine ressortübergreifende Politik gegen Kinderarmut, die Prävention, Beteiligung und soziale Gerechtigkeit verbindet. ‚Kinder können sich ihre Startbedingungen nicht aussuchen.
Aber wir können entscheiden, wie sehr uns das kümmert‘, sagte Waldeck.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Zwei kleine Kinder laufen auf einem Feldweg (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Nelly Waldeck
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Grüne, Nelly Waldeck
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Kiel, Schleswig-Holstein
Worum geht es in einem Satz?
In Schleswig-Holstein leben 22,5 Prozent der Minderjährigen in Einkommensarmut, was über dem Bundesdurchschnitt liegt, und die Grünen fordern gezielte Maßnahmen wie eine Kindergrundsicherung und bessere Bildungsangebote, um die Ursachen und Folgen dieser Armut zu bekämpfen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Bericht zur sozialen Situation von Kindern und Jugendlichen in Schleswig-Holstein zeigt, dass 22,5 Prozent der Minderjährigen in Einkommensarmut leben, was über dem Bundesdurchschnitt liegt. Die wichtigsten Ursachen sind Erwerbslosigkeit der Eltern, Alleinerziehende, kinderreiche Familien und Migrationshintergrund. Die Grünen fordern Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Armut, wie Kindergrundsicherung und bessere Betreuungsangebote, um die gesundheitlichen und sozialen Folgen zu mildern.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Artikel beschreibt, dass die Grünen im Landtag von Schleswig-Holstein auf die hohe Einkommensarmut unter Minderjährigen hinweisen und konkrete Maßnahmen wie eine Kindergrundsicherung sowie bessere Betreuungsangebote fordern. Nelly Waldeck betont, dass Armut erkennbaren Mustern folgt und plädiert für eine umfassende Politik gegen Kinderarmut, die Prävention und soziale Gerechtigkeit in den Fokus stellt.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: psychische Belastung, höheres Risiko für Übergewicht, soziale Ungerechtigkeit.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Nelly Waldeck, der sozialpolitischen Sprecherin der Grünen, zitiert. Sie betont, dass Armut kein Zufall sei, sondern erkennbaren Mustern folgt, und fordert Maßnahmen wie eine Kindergrundsicherung sowie bessere Betreuungsangebote und Unterstützung für benachteiligte Familien.
Kiel und die soziale Situation von Kindern
Kiel, die Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein, steht im Fokus eines Berichts zur sozialen Lage von Kindern und Jugendlichen. In dieser Stadt leben 22,5 Prozent der Minderjährigen in Einkommensarmut, was über dem Bundesdurchschnitt liegt. Hauptrisikofaktoren sind die Erwerbslosigkeit der Eltern sowie Alleinerziehende und kinderreiche Familien. Die Grünen fordern eine Kindergrundsicherung und bessere Betreuungsangebote, um benachteiligten Familien gezielt zu helfen. Besonders betont wird die Notwendigkeit, frühkindliche Bildung zu stärken, um Chancengleichheit für alle Kinder zu gewährleisten.
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