Thüringen will Wohnungslosigkeit bis 2030 "überwinden"

Thüringen will Wohnungslosigkeit bis 2030 "überwinden"

News - Regional - Thüringen - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Thüringen will Wohnungslosigkeit bis 2030 "überwinden"

Erfurt () – Die Thüringer Landesregierung hat sich das Ziel gesetzt, die Wohnungs- und Obdachlosigkeit im Freistaat bis zum Jahr 2030 zu „überwinden“. Das teilte das Sozialministerium in Erfurt mit.

Sozialministerin Katharina Schenk erklärte, dass es sich dabei um eine Gemeinschaftsaufgabe handele, die neben sozialpädagogischen Ansätzen auch den sozialen Wohnungsbau und die Bereitstellung von Unterkünften durch die Kommunen umfasse.

Laut offiziellen Statistiken gab es Ende 2024 in Thüringen 3.145 wohnungslose Menschen. Die Zahlen zeigen einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr, als noch 6.875 Betroffene registriert wurden.

Allerdings sind in der Statistik nicht verdeckt wohnungslose Personen erfasst, die bei Bekannten oder Verwandten untergekommen sind.

Die Landesregierung will nun die bereits angestoßenen Maßnahmen weiterentwickeln und dabei auf den Nationalen Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit sowie den Wohnungslosenbericht 2024 der Bundesregierung zurückgreifen. Neben staatlichen Stellen sollen auch Wohnungswirtschaft, Hilfsorganisationen und die Zivilgesellschaft eingebunden werden.

4,6/5 (21 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Prekariat (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Thüringer Landesregierung, Sozialministerium, Katharina Schenk, Nationaler Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit, Bundesregierung, Wohnungswirtschaft, Hilfsorganisationen, Zivilgesellschaft

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand im Jahr 2030 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Erfurt, Thüringen

Worum geht es in einem Satz?

Die Thüringer Landesregierung plant, bis 2030 Wohnungs- und Obdachlosigkeit zu überwinden, indem sie sozialpädagogische Ansätze, sozialen Wohnungsbau und kommunale Unterkünfte fördert, während sie bestehende Maßnahmen auf Basis des Nationalen Aktionsplans und des Wohnungslosenberichts 2024 weiterentwickelt und verschiedene Akteure einbindet.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die zunehmende Wohnungs- und Obdachlosigkeit in Thüringen, die die Landesregierung dazu veranlasst hat, bis 2030 Maßnahmen zur Überwindung dieser Problematik zu ergreifen. Trotz eines Rückgangs der offiziell registrierten wohnungslosen Menschen bleibt die Herausforderung bestehen, insbesondere da verdeckte wohnungslose Personen nicht in die Statistiken einfließen. Die Maßnahmen umfassen sozialpädagogische Ansätze und den sozialen Wohnungsbau, um die Situation langfristig zu verbessern.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass die Thüringer Landesregierung pläne zur Bekämpfung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit bis 2030 formuliert hat, wobei der Fokus auf sozialpädagogischen Ansätzen sowie einem Ausbau des sozialen Wohnungsbaus liegt. Außerdem sollen verschiedene Akteure, wie die Wohnungswirtschaft und Hilfsorganisationen, in die Umsetzung einbezogen werden.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Reduzierung der wohnungslosen Menschen, Überwindung der Wohnungs- und Obdachlosigkeit bis 2030, Entwicklung weiterer Maßnahmen, Einbindung von Wohnungswirtschaft, Hilfsorganisationen und Zivilgesellschaft.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Sozialministerin Katharina Schenk erklärte, dass die Überwindung der Wohnungs- und Obdachlosigkeit in Thüringen bis 2030 als Gemeinschaftsaufgabe angesehen wird, die sozialpädagogische Ansätze, sozialen Wohnungsbau sowie die Bereitstellung von Unterkünften durch die Kommunen umfasst.

Erfurt: Die Landeshauptstadt Thüringens

Erfurt ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Thüringen und bekannt für ihre beeindruckende Altstadt. Die Stadt bietet eine reiche Geschichte, die sich in vielen gut erhaltenen Gebäuden widerspiegelt, darunter die berühmte Krämerbrücke. Erfurt ist nicht nur politisches Zentrum, sondern auch ein bedeutender Standort für Bildung und Kultur. Die Landesregierung verfolgt ehrgeizige Ziele, unter anderem die Bekämpfung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Mit einem starken Fokus auf soziale Maßnahmen und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren soll die Lebensqualität in der Stadt verbessert werden.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert