BfV-Vize warnt vor unverhohlenem Vorgehen Russlands

BfV-Vize warnt vor unverhohlenem Vorgehen Russlands

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BfV-Vize warnt vor unverhohlenem Vorgehen Russlands

Berlin () – Der Vizepräsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), Sinan Selen, warnt vor einem immer unverhohleneren Vorgehen russischer Nachrichtendienste bei Sabotage- und Spionageaktionen in Deutschland.

„Es geht zum einen darum, die Methoden immer wieder anzupassen, dass Operationen erfolgreich sind“, sagte Selen der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). „Das heißt also, im Werkzeugkasten hat sich etwas verändert, um Abwehrstrategien von Sicherheitsbehörden entgegenzuwirken.“ Zum anderen bestehe durchaus die Bereitschaft, „die `Deniability` nicht mehr im Vordergrund zu sehen, sondern den operativen Erfolg“, sagte Selen. Die „Deniability“, also die Abstreitbarkeit, gilt als zentrale nachrichtendienstliche Fähigkeit, mit der die Anonymität eines Nachrichtendienstes gewahrt werden kann.

„Wir erleben eine fortlaufende Lageverschärfung in diesem Bereich. Das ist nichts, was wir in den letzten Monaten beobachten, sondern seit Jahren entwickelt sich dieser Konflikt in diese Richtung weiter“, sagte der BfV-Vizepräsident. Er geht davon aus, dass man „fortlaufend auch entsprechende Lageanpassungen oder Operationsanpassungen erleben werden“. Selen sagte weiter: „Wir werden es aber auch – das ist eine der Kernbotschaften – mit einem langfristigen Konflikt zu tun haben, was die Auseinandersetzung mit russischen Nachrichtendiensten angeht.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sinan Selen am 10.06.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Sinan Selen

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), Rheinische Post, russische Nachrichtendienste

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 10. Juni 2025.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der Vizepräsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Sinan Selen, warnt vor einem zunehmend offenen und anpassungsfähigen Vorgehen russischer Nachrichtendienste bei Sabotage- und Spionageaktionen in Deutschland, was eine langfristige Herausforderung für die Sicherheitsbehörden darstelle.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Warnung von Sinan Selen ist die zunehmend aggressive Vorgehensweise russischer Nachrichtendienste in Deutschland, insbesondere im Hinblick auf Sabotage- und Spionageaktionen. Selen hebt hervor, dass sich die Methoden dieser Dienste verändert haben, um effektiver gegen Sicherheitsbehörden vorzugehen, und dass die Abstreitbarkeit nicht mehr im Vordergrund steht, was auf eine Eskalation des Konflikts hindeutet.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird berichtet, dass Sinan Selen, der Vizepräsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, vor einer zunehmenden Gefährdung durch russische Nachrichtendienste warnt, die ihre Methoden anpassen und weniger Wert auf Anonymität legen. Die öffentliche und politische Reaktion wird durch Salens Einschätzung eines langfristigen Konflikts mit diesen Diensten geprägt, was auf eine zunehmende Sensibilisierung und mögliche Veränderungen in der Sicherheitsstrategie hinweist.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Anpassung der Methoden russischer Nachrichtendienste, erhöhte Bereitschaft zum operativen Erfolg über Anonymität, fortlaufende Lageverschärfung, langfristiger Konflikt mit russischen Nachrichtendiensten, Notwendigkeit von Lage- und Operationsanpassungen.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Sinan Selen, dem Vizepräsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz, zitiert. Er warnt vor dem immer unverhohleneren Vorgehen russischer Nachrichtendienste und betont, dass diese ihre Methoden anpassen, um erfolgreicher zu sein. Selen hebt hervor, dass die Abstreitbarkeit weniger im Vordergrund steht und wir es mit einem langfristigen Konflikt in Bezug auf diese Dienste zu tun haben.

Berlin: Ein Zentrum der politischen Aufmerksamkeit

Berlin ist nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern auch ein bedeutendes politisches Zentrum in Europa. Die Stadt ist bekannt für ihre dynamische Kultur und Geschichte, die tief in den Ereignissen des 20. Jahrhunderts verwurzelt ist. Als Standort zahlreicher Institutionen, einschließlich des Bundesamts für Verfassungsschutz, spielt Berlin eine zentrale Rolle in Fragen der nationalen Sicherheit. Der Vizepräsident des BfV, Sinan Selen, warnt vor der zunehmenden Bedrohung durch ausländische Nachrichtendienste, insbesondere aus Russland. Angesichts dieser Entwicklungen wird Berlin weiterhin im globalen Fokus stehen, wenn es um Sicherheit und Spionageabwehr geht.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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