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Dax legt zu – Hoffnung auf Einigung im US-Zollkonflikt
Frankfurt/Main () – Am Donnerstag hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.324 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start erreichte der Dax um 14:49 Uhr ein neues Rekordhoch von 24.479 Punkten, bevor er nachließ und vorübergehend ins Minus drehte.
„Es ist so gekommen wie erwartet: Die Europäische Zentralbank hat heute den Einlagenzins auf 2,0 Prozent gesenkt und ihn damit innerhalb eines Jahres schon wieder halbiert“, kommentierte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Gleichzeitig signalisierte die Notenbank allerdings ein Ende dieses Zyklus. Sollte noch eine weitere Zinssenkung kommen, muss dafür ein triftiger Grund vorliegen.“
Einmal mehr habe dieser Entscheidung allerdings „der Mann im Weißen Haus die Show gestohlen“, so Stanzl. „US-Präsident Trump hat mit seinem chinesischen Pendant, Xi Jinping, telefoniert, um wieder etwas Bewegung in die scheinbar festgefahrenen Verhandlungen über die Anfang April gegenseitig verhängten Zölle zu bringen. Diese Hoffnung haben zumindest die Anleger und hievten den Dax nicht etwa wegen der geldpolitischen Lockerung auf ein neues Rekordhoch.“
Aus saisonaler Sicht sei dies allerdings brisant, kritisierte der Analyst. „Im Schnitt der vergangenen fünf Jahre erreichte der Index das vorläufige Hoch immer in der ersten Juni-Hälfte, bevor es dann bis Anfang Oktober abwärts ging.“
Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die Papiere von Bayer, Heidelberg Materials, der Commerzbank und Rheinmetall an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Das Schlusslicht bildeten die Airbus-Aktien.
Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juli kostete 36 Euro und damit zwei Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 8 bis 10 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 65,57 US-Dollar, das waren 71 Cent oder 1,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1452 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8732 Euro zu haben.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Jochen Stanzl, Donald Trump, Xi Jinping
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Europäische Zentralbank, CMC Markets, US-Präsident, Xi Jinping, Bayer, Heidelberg Materials, Commerzbank, Rheinmetall, Airbus.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Frankfurt/Main.
Worum geht es in einem Satz?
Am Donnerstag stieg der Dax um 0,2 Prozent auf 24.324 Punkte, während er zwischenzeitlich ein Rekordhoch von 24.479 Punkten erreichte, angetrieben von Hoffnungen auf Fortschritte in den US-chinesischen Handelsverhandlungen, trotz einer Zinssenkung der Europäischen Zentralbank und saisonaler Bedenken.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis war die Senkung des Einlagenzinses durch die Europäische Zentralbank auf 2,0 Prozent sowie positive Signale aus den Handelsgesprächen zwischen den USA und China. Dies führte zu einer optimistischen Stimmung unter den Anlegern, die den Dax auf ein neues Rekordhoch trieben.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Dax erreichte ein Rekordhoch, was teilweise auf positive Erwartungen aus den USA zurückzuführen war, während die EZB den Einlagenzins senkte und ein Ende der Zinssenkungsphase signalisiert. Analysten kritisieren jedoch die saisonalen Preistrends und betrachten die Situation angesichts steigender Energiepreise mit Vorsicht.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Dax legt zu, neues Rekordhoch von 24.479 Punkten, Einlagenzins der EZB auf 2,0 Prozent gesenkt, Möglichkeit einer weiteren Zinssenkung abhängig von triftigem Grund, Anleger reagieren positiv auf Gespräche zwischen Trump und Xi, saisonale Brisanz für Dax-Hoch, Anstieg des Gaspreises um zwei Prozent, Verbraucherpreis von mindestens rund 8 bis 10 Cent pro kWh, Anstieg des Ölpreises um 1,1 Prozent, Euro stärker gegenüber Dollar.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jochen Stanzl, dem Chef-Marktanalysten von CMC Markets, zitiert. Er kommentiert die Zinssenkung der Europäischen Zentralbank und erklärt, dass ein weiteres Herabsetzen des Zinssatzes einen triftigen Grund erfordere. Darüber hinaus hebt er hervor, dass die Bewegung im Dax eher auf das Gespräch zwischen US-Präsident Trump und Xi Jinping zurückzuführen sei, als auf die geldpolitische Lockerung.
Frankfurt – Finanzmetropole im Herzen Deutschlands
Frankfurt am Main ist bekannt als das finanzielle Zentrum Deutschlands und beherbergt die größte deutsche Börse. Die Stadt ist zudem Sitz der Europäischen Zentralbank, die maßgeblichen Einfluss auf die europäische Geldpolitik hat. Frankfurt bietet eine faszinierende Mischung aus moderner Architektur und historischer Altstadt, was die Stadt zu einem beliebten Ziel für Touristen macht. In den letzten Jahren hat die Stadt auch an Bedeutung als internationales Geschäftszentrum gewonnen. Zudem ist Frankfurt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit einem der größten Flughäfen Europas, was den Zugang zu globalen Märkten erleichtert.
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