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Bericht: Deutsche Technologiekonzerne wollen KI-Gigafactory bauen
Berlin () – Mehrere große deutsche Technologieunternehmen planen offenbar, gemeinsam eine sogenannte KI-Gigafactory zu bauen. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe).
SAP, Deutsche Telekom, Ionos, die Schwarz-Gruppe und Siemens sollen demnach über eine gemeinsame Bewerbung bei der Europäischen Union (EU) für ein solches gigantisches Rechenzentrum für KI-Anwendungen verhandeln. Es gebe intensive Gespräche, sagten fünf Manager aus der Branche der Zeitung.
SAP-Vorstandsmitglied Thomas Saueressig sagte dem „Handelsblatt“ auf der Konferenz „Technology Experience Convention“ (TECH), zum Thema AI Gigafactories: „Es geht nur in Partnerschaft, das ist ganz klar. Welches Modell das richtige ist, wird gerade diskutiert.“ Rolf Schumann, Chief Digital Officer der Schwarz-Gruppe, sagte in einer Podiumsdiskussion: „Wir hoffen, dass wir alle zusammenbringen, die Sache hinbekommen und es gemeinsam durchziehen.“
Einige wichtige Details sind noch offen, bevor die Frist für die erste Interessensbekundung am 20. Juni abläuft – etwa, an welchen Standorten die Rechenkapazitäten entstehen sollen. Die EU-Kommission schlägt den Bau von europaweit fünf AI Gigafactories vor. Mit 100.000 oder mehr Spezialchips, sogenannten GPUs, sollen sie sich für das Training großer Sprachmodelle eignen, wie sie etwa OpenAI als Grundlage für seinen Chatbot ChatGPT nutzt. Aktuell verfügen die größten Anlagen in Deutschland über lediglich 25.000 GPUs.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Thomas Saueressig, Rolf Schumann
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SAP, Deutsche Telekom, Ionos, Schwarz-Gruppe, Siemens, Europäische Union (EU), OpenAI
Wann ist das Ereignis passiert?
Die Frist für die erste Interessensbekundung endete am 20. Juni.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Mehrere deutsche Technologieunternehmen, darunter SAP und Siemens, planen eine gemeinsame Bewerbung bei der EU für den Bau einer KI-Gigafactory, um ein viel größeres Rechenzentrum für KI-Anwendungen zu schaffen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die Initiative mehrerer großer Technologieunternehmen in Deutschland, um gemeinsam eine KI-Gigafactory zu planen. Hintergrund sind der Wettbewerb um Rechenkapazitäten für KI-Anwendungen und die EU-Strategie, fünf solche Gigafactories in Europa zu etablieren, um die technologischen Fähigkeiten im Bereich Künstliche Intelligenz zu stärken.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Artikel beschreibt, dass deutsche Technologieunternehmen gemeinsam eine KI-Gigafactory planen und dafür Gespräche mit der EU führen. SAP-Vorstandsmitglied Thomas Saueressig betont die wichtige Rolle von Partnerschaften bei diesem Vorhaben, während Rolf Schumann von der Schwarz-Gruppe die Hoffnung äußert, die Zusammenarbeit erfolgreich umzusetzen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Hier sind die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, getrennt durch Kommas:
Bau einer KI-Gigafactory, gemeinsame Bewerbung bei der EU, intensive Gespräche zwischen Technologieunternehmen, Notwendigkeit von Partnerschaften, offene Details zu Standortfragen, Erfüllung der Frist für Interessensbekundung, Ausbau der Rechenkapazitäten, potenzielle Schaffung von fünf AI Gigafactories in Europa, Bedarf an 100.000 oder mehr Spezialchips für das Training von Sprachmodellen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel werden Stellungnahmen zitiert. Thomas Saueressig von SAP sagte: "Es geht nur in Partnerschaft, das ist ganz klar. Welches Modell das richtige ist, wird gerade diskutiert." Außerdem äußerte Rolf Schumann von der Schwarz-Gruppe: "Wir hoffen, dass wir alle zusammenbringen, die Sache hinbekommen und es gemeinsam durchziehen."
Berlin: Zentrum für technologische Innovation
Berlin hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Standort für Technologie und Innovation entwickelt. Die Stadt zieht zahlreiche Unternehmen und Start-ups an, die sich auf Künstliche Intelligenz (KI) und digitale Lösungen spezialisieren. Mehrere große deutsche Technologieunternehmen, darunter SAP und Siemens, haben kürzlich Pläne bekannt gegeben, eine KI-Gigafactory in Berlin zu etablieren. Dies könnte die Position der Stadt als führendes Zentrum für KI-Anwendungen weiter stärken. Die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen zeigt das Potenzial Berlins, eine Schlüsselrolle in der europäischen Technologielandschaft einzunehmen.
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