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Dax startet leicht im Plus – Aufwärtstrend bleibt intakt
Frankfurt/Main () – Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst leichte Kursgewinne verzeichnet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Dax mit rund 24.080 Punkten berechnet, was einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Handelsschluss am Vortag entspricht. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, Siemens Energy und die Deutsche Börse, am Ende Eon, RWE und Heidelberg Materials.
„Der Dax tendiert weiter seitwärts und konsolidiert in einer engen Handelsspanne um die 24.000er-Marke“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Mangels neuer Impulse – bedingt durch den gestrigen US-Feiertag – können Anleger derzeit keine weiteren Erkenntnisse zum deutschen Aktienmarkt gewinnen.“
Der Aufwärtstrend aber bleibe intakt, eine Fortsetzung der Rally in Richtung des Allzeithochs oberhalb von 24.000 Punkten sei aus technischer Sicht das wahrscheinlichere Szenario. „Eine plötzliche Eskalation in den US-Zollstreitigkeiten könnte jedoch jederzeit für erhöhte Volatilität und einen erneuten Rücksetzer sorgen.“
„Die wiederholten Androhungen von Zöllen gegen die Europäische Union und andere Länder haben nicht nur den US-Dollar unter Druck gesetzt, sondern zeitgleich den Bitcoin-Kurs beflügelt“, so Stanzl. „So stieg der Euro trotz der angedrohten 50 Prozent Importzoll auf europäische Waren gegenüber dem Greenback. Dieses Phänomen spiegelt eine verstärkte Flucht in vermeintlich sichere Häfen wider – aktuell vor allem weg vom Dollar.“
Die von Präsident Trump im Gegenzug vorgeschlagenen Steuersenkungen würden das US-Haushaltsdefizit weiter ausweiten und könnten die Bonitätseinstufungen durch Ratingagenturen negativ beeinflussen, sagte der Marktexperte. „In der Folge verlagern Investoren Kapital in die Eurozone, andere traditionelle Währungen und auch in Kryptowährungen: Der Bitcoin-Preis hält sich über 108.000 US-Dollar.“ Ironischerweise sorgten die Zollandrohungen damit für das genaue Gegenteil der beabsichtigten Wirkung: Anleger flüchteten geradewegs aus dem Dollar.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1368 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8797 Euro zu haben.
Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 64,70 US-Dollar; das waren 4 Cent oder 0,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frankfurter Börse |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Jochen Stanzl, Präsident Trump
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Frankfurt/Main, dts Nachrichtenagentur, Rheinmetall, Siemens Energy, Deutsche Börse, Eon, RWE, Heidelberg Materials, Jochen Stanzl, CMC Markets, Europäische Union, Präsident Trump, Ratingagenturen, Euro, US-Dollar, Bitcoin, Nordsee-Sorte Brent.
Wann ist das Ereignis passiert?
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Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main
Worum geht es in einem Satz?
Zu Handelsbeginn in Frankfurt verzeichnete der Dax leichte Kursgewinne von 0,2 Prozent, während Anleger aufgrund mangelnder Impulse und US-Zollstreitigkeiten eine seitliche Konsolidierung erwarten, wobei der Euro leicht schwächer wurde und der Ölpreis leicht fiel.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis an der Frankfurter Börse sind unter anderem die US-Zollstreitigkeiten, die Unsicherheiten im Markt verursachen und dazu führen, dass Anleger Kapital in die Eurozone und in Kryptowährungen umschichten. Zudem gab es keine neuen Impulse aus dem US-Markt aufgrund eines Feiertags, was die Konsolidierung des Dax um die 24.000 Punkte begünstigte.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass die Börse in Frankfurt zu Beginn des Handels leichte Kursgewinne verzeichnet hat, wobei Experten auf eine Konsolidierung um die 24.000 Punkte hinweisen und warnen, dass die Zollstreitigkeiten zwischen den USA und der EU zu erhöhter Volatilität führen könnten. Medienberichten zufolge reagieren Anleger vermehrt mit Investitionen in den Euro und Kryptowährungen, während die Androhungen von Zöllen den US-Dollar unter Druck setzen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: erhöhte Volatilität, Rücksetzer, Druck auf den US-Dollar, Beflügelung des Bitcoin-Kurses, Flucht in vermeintlich sichere Häfen, negative Bonitätseinstufungen durch Ratingagenturen, Verlagerung von Kapital in die Eurozone, Flucht aus dem Dollar.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jochen Stanzl, dem Chef-Marktanalysten von CMC Markets, zitiert. Er erklärt, dass der Dax sich seitwärts bewegt und in einer engen Handelsspanne um die 24.000 Punkte konsolidiert, während neue Impulse aufgrund eines US-Feiertags fehlen. Stanzl weist auch darauf hin, dass eine plötzliche Eskalation im US-Zollstreit für erhöhte Volatilität sorgen könnte.
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