Indiens Außenminister verteidigt Partnerschaft mit Russland

Indiens Außenminister verteidigt Partnerschaft mit Russland

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Indiens Außenminister verteidigt Partnerschaft mit Russland

Neu-Delhi () – Indiens Außenminister Subrahmanyam Jaishankar hat die Partnerschaft seines Landes mit Russland verteidigt. Mit Blick auf die Frage, warum sich trotz strategischer Partnerschaft Indiens mit Deutschland die Sichtweisen der beiden Länder zu Russland und dessen Agieren im Ukraine-Krieg nicht angenähert haben, sagte Jaishankar der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagsausgabe): „Beziehungen entstehen nicht, indem ein Partner die Sorgen des anderen einfach als seine eigenen übernimmt.“

Beziehungen bauten darauf auf, dass man eine gemeinsame Grundlage finde. „Für Sie in Europa sind andere Anliegen und Sorgen wichtig als für mich in Asien“, fügte er an. „Wenn Sie an Konflikt denken, denken Sie an die Ukraine. Wenn ich an Konflikt denke, denke ich an Pakistan, den Terrorismus, an China und an unsere Grenzen. Unsere Perspektive kann nicht gleich sein.“

Auch den Bruch des Völkerrechts durch Russland ließ Jaishankar nicht gelten. „Sobald Sie eine Regel oder Norm ins Spiel bringen, ist das wieder mit der Situation verbunden, die Ihre Priorität ist“, sagte er der FAZ. „Sie sprechen von Regeln und denken an die Ukraine. Ich spreche von Regeln und denke an meine eigenen Grenzen, an Pakistan, das meine Grenzen verletzt hat, und China, dass das auch getan hat. Wenn Sie also über Grenzen und territoriale Integrität reden, frage ich Sie: Was ist mit meinen Grenzen?“

Indien pflegt trotz des russischen Angriffs auf die Ukraine seine Beziehungen zu Moskau und beteiligt sich auch nicht an den Sanktionen. Auch dass Indien weiter Geschäfte mit Russland betreibt und unter anderem Öl kauft, verteidigte Jaishankar: „Mein Nachbar Pakistan hat alle erdenklichen Probleme unter der Sonne verursacht, von der nuklearen Bewaffnung über die Weitergabe von Nukleartechnologie an unverantwortliche Partner bis hin zum Terrorismus“, sagte er. „Aber macht Deutschland nicht auch Geschäfte mit Pakistan?“ Er fügte an: „Wir führen internationale Beziehungen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Subrahmanyam Jaishankar (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Subrahmanyam Jaishankar

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Indien, Russland, Deutschland, FAZ (Frankfurter Allgemeinen Zeitung), Pakistan, China.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Neu-Delhi, Deutschland, Pakistan, China, Ukraine, Russland.

Worum geht es in einem Satz?

Indiens Außenminister Subrahmanyam Jaishankar verteidigte die enge Partnerschaft seines Landes mit Russland und betonte, dass unterschiedliche geopolitische Prioritäten in Europa und Asien zu variierenden Perspektiven auf Konflikte wie den Ukraine-Krieg führen, während Indien weiterhin trotz internationaler Kritik und Sanktionen Geschäfte mit Russland tätigt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund für die Aussagen von Indiens Außenminister Subrahmanyam Jaishankar ist die anhaltende Divergenz in den außenpolitischen Prioritäten Indiens und Deutschlands, insbesondere bezüglich der Russland-Ukraine-Krise. Jaishankar betont, dass Indien wegen seiner eigenen sicherheitspolitischen Herausforderungen in Asien, wie Pakistan und China, eine andere Perspektive auf Konflikte hat und daher seine strategische Partnerschaft mit Russland, trotz internationaler Kritik, aufrechterhält.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Indiens Außenminister Subrahmanyam Jaishankar verteidigte die anhaltenden Beziehungen zu Russland und wies die Vorstellung zurück, dass Indien ähnliche Sorgen wie Deutschland in Bezug auf den Ukraine-Krieg habe. Er betonte, dass die Perspektiven von Europa und Asien unterschiedlich seien und kritisierte, dass der Bruch des Völkerrechts nur aus einer europäischen Sicht betrachtet werde, während Indien seine eigenen sicherheitspolitischen Herausforderungen habe.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: unterschiedliche Sichtweisen auf Konflikte, ungleiche Prioritäten in der internationalen Politik, fortgesetzte Beziehungen zwischen Indien und Russland trotz des Ukraine-Kriegs, Indiens Teilnahme an Sanktionen gegen Russland, Indiens Fortsetzung von Geschäften mit Russland, ungleiche Beziehungen Deutschlands zu Pakistan, Berücksichtigung regionaler Sicherheitsbedenken.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Jaishankar verteidigte die indischen Beziehungen zu Russland und erklärte, dass unterschiedliche geopolitische Perspektiven für die unterschiedlichen Sichtweisen auf Konflikte verantwortlich seien. Er betonte, dass Indien, während Deutschland hauptsächlich die Ukraine als Konfliktfokus sieht, sich auf Themen wie Pakistan und China konzentriert.

Neu-Delhi: Ein Blick auf die Hauptstadt Indiens

Neu-Delhi ist nicht nur die Hauptstadt Indiens, sondern auch ein bedeutendes politisches und kulturelles Zentrum. Die Stadt beeindruckt durch ihre Mischung aus moderner Architektur und historischen Sehenswürdigkeiten, wie dem India Gate und dem Roten Fort. In Neu-Delhi siedeln zahlreiche Botschaften, was die Stadt zu einem wichtigen Ort für internationale Diplomatie macht. Während geopolitische Spannungen bestehen, behält Indien eine unabhängige Außenpolitik und pflegt diverse internationale Beziehungen. Die Stadt steht somit im Zentrum von globalen Diskussionen, insbesondere in Bezug auf Sicherheit und wirtschaftliche Partnerschaften.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH