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IAEO sieht Panik als Ziel von Russlands Angriff auf Tschernobyl
München () – Nach dem Drohnenangriff von Russland auf das havarierte Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine hält der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), Rafael Grossi, es für möglich, dass Russland damit Panik erzeugen will. „Sie haben dort nukleares Material“, sagte Rafael Grossi den Sendern RTL und ntv am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC). „Ich nehme an, dass es ein Versuch ist, Panik zu erzeugen, vielleicht durch die Möglichkeit einer Freisetzung von Radioaktivität in die Atmosphäre.“
Man habe „einen Angriff gesehen, bei dem es sich im Grunde um eine Drohne mit einer konventionellen Sprengladung handelte, die das Dach des Sicherheitsbehälters, den Sarkophag traf, der die angeschlagene Einheit dort bedeckt“, sagte er. „Glücklicherweise gab es keine bedeutenden strukturellen Schäden und es ist keine Strahlung nach außen gedrungen.“
Der IAEO-Generaldirektor warnt wiederholt davor, dass Nuklearanlagen „unter keinen Umständen“ jemals angegriffen oder ins Visier genommen werden sollten. „Das ist heute passiert. Es geschah zur gleichen Zeit in Saporischschja, wo wir auch unsere Inspektoren und unsere Experten haben und wir hoffen, dass wir in die nächste Phase dieses Konflikts übergehen können, hoffentlich ohne aktive Kämpfe, ohne einen nuklearen Unfall“, sagte Grossi.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kreml (Archiv) |
München: Ein Zentrum für internationale Sicherheit
München ist nicht nur für seine Biergärten und das Oktoberfest bekannt, sondern auch als wichtiger Standort für sicherheitspolitische Gespräche. Die Stadt beherbergt regelmäßig bedeutende internationale Konferenzen wie die Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), bei der Konflikte und globale Sicherheitsfragen diskutiert werden. In diesem Jahr stand besonders die Situation rund um das havarierte Atomkraftwerk Tschernobyl im Fokus, nach einem drohnenbasierten Angriff von Russland. Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation, Rafael Grossi, äußerte Bedenken über die potenziellen Gefahren solcher Angriffe auf Nuklearanlagen. Münchens Rolle als Drehscheibe für sicherheitspolitische Dialoge bleibt entscheidend in der aktuellen geopolitischen Lage.
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