Berlin () – Der frühere Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) lehnt einen Untersuchungsausschuss zur Aufarbeitung der Corona-Politik ab. Wenn das Ziel sei, Lehren für die Zukunft zu ziehen, „finde ich eine Enquete-Kommission sinnvoller“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in einem Podcast der Funke-Mediengruppe.
Ein Untersuchungsausschuss sei eher „Schuldige suchen wollen, ein bisschen Anklagebank“. Spahn sagte, dass er sich nicht aus persönlichem, sondern aus gesellschaftlichem Interesse für eine Enquete-Kommission ausspreche. Zugleich räumte Spahn eigene Fehler ein. Er würde „manche Entscheidungen mit dem Wissen von heute anders treffen“. Als Beispiel nannte er „eine dieser Maskenbeschaffungsfragen, die mich bis heute begleiten, dieses Open-House-Verfahren, dieses sogenannte, also ein bestimmtes Vergabeverfahren“.
Der damalige Gesundheitsminister sagte: „Mit dem Wissen von damals würde ich wahrscheinlich die gleiche Entscheidung nochmal treffen. Wir hatten einen Riesenmangel, Riesenbedarf und wir versuchten verzweifelt nach Wegen zu beschaffen. Mit dem Wissen von heute würde ich die Entscheidung nicht nochmal treffen.“ In dem Open-House-Verfahren wurde für Masken ein Stückpreis von 4,50 Euro garantiert.
Spahn sprach von einer Entscheidung, „die triffst du und die hat Folgen offensichtlich drei Jahre später noch und wird mich wahrscheinlich in meinen politischen Bewertungen ein Leben lang begleiten, also die Bewertung über mich“.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Jens Spahn (Archiv) |
- Ölkonzerne ziehen wegen Benzinpreis-Prüfung vor Gericht - 31. Juli 2026
- Neue Kürzungen: Wohnungswirtschaft schickt Brandbrief an Merz - 31. Juli 2026
- Kretschmer stellt Haltung zur AfD klar - 31. Juli 2026
