Rhein schließt Initiativen mit AfD-Beteiligung aus

() – Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat sich kritisch über den Umgang seiner eigenen mit der AfD geäußert und eigene Landtagsanträge, die auf die Unterstützung der AfD angewiesen sind, ausgeschlossen. “Wir sollten insgesamt weniger über eine solche Protestpartei reden und viel mehr über die Themen, die die Menschen wirklich umtreiben wie zum Beispiel Migration, Wirtschaftswachstum, Wohlstandsverlust und Energie”, sagte er den Zeitungen der “Mediengruppe Bayern” (Samstagausgaben).

“Für mich persönlich und für die hessische CDU ist jede Zusammenarbeit mit dieser Protestpartei ausgeschlossen. Dazu gehört für uns auch eine klare Absage an das Einbringen einer Initiative, die angewiesen ist auf die Stimmen der AfD.” Angesichts der sehr stabilen Mehrheitsverhältnisse in Hessen sei das aber auch keine Frage, die sich stelle. Damit unterstützte Rhein die Haltung von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU), der sich vergangene Woche ähnlich geäußert hatte, nachdem die CDU in mit den Stimmen der AfD eine Steuersenkung beschlossen hatte.

Angesprochen auf die Aussagen des Vorsitzenden der CDU-Grundsatzkommission, Andreas Rödder, der die von CDU-Minderheitsregierungen mit wechselnden Mehrheiten vorschlug, sagte Rhein: “Ich empfehle allen, sich an die Linie der Partei zu halten. Friedrich Merz hat dazu auch im eine klare Aussage für die CDU in Richtung AfD gemacht.” Rhein will mit der CDU bei der Landtagswahl in Hessen am 8. Oktober wieder stärkste Kraft werden und sein Amt als Landeschef verteidigen. Derzeit liegt die CDU in Umfragen deutlich vor der SPD.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Boris Rhein (Archiv)

Rhein schließt Initiativen mit AfD-Beteiligung aus

Zusammenfassung

– Hessischer Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) kritisiert Umgang seiner Partei mit der AfD
– Schließt eigene Landtagsanträge aus, die auf AfD-Unterstützung angewiesen sind
– Fordert mehr Fokus auf Themen wie Migration, Wirtschaftswachstum, Wohlstandsverlust und Energie
– Zustimmung zu Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU)
– Rhein möchte mit der CDU bei Landtagswahl in Hessen stärkste Kraft werden und Amt als Landeschef verteidigen

Fazit

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Zusammenarbeit seiner Partei mit der AfD im Landtag ausgeschlossen. Rhein wünscht sich weniger Gespräche über die AfD und mehr Diskussionen über wichtige Themen wie Migration, Wirtschaftswachstum, Wohlstandsverlust und Energie.

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