Steuerzahlerbund für Ende von Förderungen für Wasserstoff-Pkw

() – Der Bund der fordert ein sofortiges Ende staatlicher Förderung zur Erforschung und der Produktion von Wasserstofffahrzeugen sowie den dafür nötigen Komponenten und Tankstellen. “Es ist unstrittig, dass Wasserstoff-Autos einen viel schlechteren Wirkungsgrad als batteriebetriebene Elektroautos haben”, sagte der Präsident des Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel, der “Welt”.

“Dennoch pumpt die schon seit Jahren hunderte Millionen Euro in die Wasserstoff-Subvention für Pkw. Schluss mit diesem absurden Einsatz von Steuergeld.” Wasserstoff sei viel zu wertvoll, um ihn ohne jede Perspektive in Autos zu verschwenden, so Holznagel. “Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, die Sinnlos-Subventionen für Wasserstoff-Autos auf allen staatlichen Ebenen komplett und sofort zu beenden.”

Der Steuerzahlerbund hat die umfangreiche Förderung von Wasserprojekten durch sein Steuerzahlerinstitut, das DSi, untersuchen lassen. In der Analyse kommen die zu dem Ergebnis: “Zumindest in einigen Bereichen ist der Wasserstoffeinsatz technologisch fragwürdig. Hierzu gehört definitiv der Pkw-Bereich.” Die Verwendung von grünem Wasserstoff, um Autos anzutreiben, sei aufgrund der erheblichen -Umwandlungsverluste in Wasserstoffantrieben “Ressourcenverschwendung”.

Das Fazit der DSi-Analyse: Forderungen der bundeseigenen Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) “nach zusätzlichen Subventionen für den Pkw-Sektor in Höhe mehrerer hundert Millionen Euro bis 2026 sollte auf keinen Fall entsprochen werden”. Der Steuerzahlerbund kritisiert eine “kaum überschaubare Vielzahl an Fördermaßnahmen der Bundesregierung” und listet auf, dass der Bund allein in den Jahren 2007 bis 2022 den Pkw-Wasserstoffbereich mit mindestens 450 Millionen Euro subventioniert habe. Hinzu kämen insbesondere noch die Kosten zahlreicher EU-Förderprogramme, an denen die deutschen Steuerzahler indirekt beteiligt seien.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Auspuff (Archiv)

Steuerzahlerbund für Ende von Förderungen für Wasserstoff-Pkw

Zusammenfassung

– Bund der Steuerzahler fordert sofortiges Ende staatlicher Förderung von Wasserstofffahrzeugen
– Wasserstoff-Autos haben schlechteren Wirkungsgrad als batteriebetriebene Elektroautos
– Hunderte Millionen Euro in Wasserstoff-Subventionen für Pkw investiert
– Wasserstoff zu wertvoll, um in Autos ohne Perspektive verschwendet zu werden
– Analyse des Steuerzahlerinstituts zeigt technologisch fragwürdigen Wasserstoffeinsatz im Pkw-Bereich
– Einsatz von grünem Wasserstoff in Autos als “Ressourcenverschwendung”
– Bundesregierung subventioniert Pkw-Wasserstoffbereich mit mindestens 450 Millionen Euro zwischen 2007 und 2022

Fazit

Der Bund der Steuerzahler fordert ein sofortiges Ende der staatlichen Förderung für Wasserstofffahrzeuge und deren Komponenten sowie Tankstellen in Deutschland. Der Präsident des Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel, argumentiert, dass Wasserstoff-Autos einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad als Elektroautos haben und die Verwendung von grünem Wasserstoff im Verkehrssektor eine Ressourcenverschwendung darstellt. Stattdessen sollte die Politik die Subventionen für Wasserstoff-Autos komplett einstellen.

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