NRW-Gesundheitsminister fürchtet Kliniksterben

() – Angesichts der finanziellen Schieflage vieler fordert NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) die Bundesregierung auf, den Kliniken schnell zu helfen. “Aktuell sind viele Krankenhäuser in einer finanziell sehr schwierigen Situation”, sagte Laumann der “Westdeutschen Allgemeinen Zeitung” (Montagsausgaben).

Die große Reform der Krankenhausfinanzierung helfe den Krankenhäusern zwar perspektivisch, aber nicht heute. “Es ist Eile geboten: Der Bund ist dafür zuständig, dass die Betriebskosten der Krankenhäuser auskömmlich finanziert werden.” Das Bundesgesundheitsministerium habe zwar Anfang des Jahres 2,5 Milliarden als Energiehilfen bereitgestellt, was eine Menge sei, der Bund werde aber weitere Hilfen folgen lassen müssen, “sonst kommt die Reform der Krankenhausfinanzierung für viele Kliniken zu spät”.

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NRW-Gesundheitsminister fürchtet Kliniksterben

Zusammenfassung

  • NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann fordert Hilfe für finanziell angeschlagene Krankenhäuser
  • Viele Krankenhäuser in finanziell schwieriger Situation
  • Große Reform der Krankenhausfinanzierung hilft perspektivisch, aber nicht aktuell
  • Bundesgesundheitsministerium stellte Anfang des Jahres 2,5 Milliarden Euro als Energiehilfen bereit
  • Weitere Hilfen vom Bund gefordert, sonst kommt die Reform der Krankenhausfinanzierung für viele Kliniken zu spät

Fazit

Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann fordert die Bundesregierung auf, finanziell angeschlagenen Krankenhäusern schnellstmöglich zu helfen. Obwohl die Reform der Krankenhausfinanzierung langfristig hilfreich sei, müssten kurzfristige Hilfen folgen, damit viele Kliniken nicht vor deren Umsetzung schließen müssen.

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