AfD fordert doch keine EU-Auflösung in Europawahlprogramm

() – Die AfD verzichtet darauf, mit einer klaren Forderung nach einer Auflösung der EU in die Europawahl im zu gehen. Bei der Europawahlversammlung der in Magdeburg stimmte am Sonntag die Mehrheit der Delegierten für eine Neufassung der Präambel, die eine entsprechende Formulierung nicht mehr enthält.

Stattdessen heißt es jetzt: “Wir halten die EU für nicht reformierbar und sehen sie als gescheitertes Projekt. Daher streben wir einen `Bund europäischer Nationen` an, eine neu zu gründende europäische Wirtschafts- und Interessengemeinschaft, in der die Souveränität der Mitgliedsstaaten gewahrt ist.” Im Vorfeld der Versammlung hatte die Forderung nach einer “geordneten Auflösung der EU” für Aufsehen gesorgt: Diese stand im Leitantrag, die Parteispitze hatte sich aber später mit einem Hinweis auf ein “redaktionelles Versehen” davon distanziert. Weiteren Streit um die Präambel konnte die Partei vermeiden, da zwei konkurrierende Änderungsanträge in der Nacht noch geeint wurden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: AfD-Europawahlversammlung am 05.08.2023

AfD fordert doch keine EU-Auflösung in Europawahlprogramm

Zusammenfassung

  • AfD verzichtet auf Forderung zur EU-Auflösung bei Europawahl
  • Mehrheit der Delegierten stimmt für Neufassung der Präambel
  • Neue Formulierung: EU als gescheitertes Projekt, Streben nach “Bund europäischer Nationen”
  • Parteispitze distanziert sich von Forderung zur “geordneten Auflösung der EU”

Fazit

Die AfD verzichtet auf eine klare Forderung nach einer Auflösung der EU bei der Europawahl 2019. Stattdessen spricht sich die Partei für einen “Bund europäischer Nationen” aus, also eine neu zu gründende, europäische Wirtschafts- und Interessengemeinschaft, die die Souveränität der Mitgliedsstaaten wahrt.

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