Kämpfe am Dnipro nehmen zu

London () – Am Unterlauf des Dnipro haben die Kämpfe zwischen russischen und ukrainischen Truppen zuletzt zugenommen. Neben intensiven Gefechten am Ostufer um den kleinen ukrainischen Brückenkopf in der Nähe der zerstörten Antoniwsky-Brücke kämpften kleine Einheiten auch um Inseln im Dnipro-Delta, heißt es am Mittwoch im täglichen Lagebericht des britischen Militärgeheimdienstes.

Beide Seiten griffen demnach auf kleine, schnelle Motorboote zurück und die habe erfolgreich sogenannte “Kamikaze-Drohnen” eingesetzt, um einige russische Boote zu zerstören. stehe vor dem Dilemma zu entscheiden, ob es auf diese Bedrohungen mit einer Verstärkung seiner Dnipro-Kräftegruppe auf Kosten der gestreckten Einheiten reagieren solle, die der ukrainischen Gegenoffensive in der Oblast Saporischschja gegenüberstehen, so die Briten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frontverlauf in der Ukraine (Archiv)

Kämpfe am Dnipro nehmen zu

Zusammenfassung

  • Kämpfe zwischen russischen und ukrainischen Truppen am Unterlauf des Dnipro.
  • Intensive Gefechte am Ostufer und Inseln im Dnipro-Delta.
  • Beide Seiten nutzen schnelle Motorboote; Ukraine setzt “Kamikaze-Drohnen” erfolgreich ein.
  • Russland muss entscheiden, ob es Dnipro-Kräftegruppe verstärkt oder auf ukrainische Gegenoffensive in Saporischschja reagiert.

Fazit

Die Kämpfe zwischen russischen und ukrainischen Truppen am Unterlauf des Flusses Dnipro nehmen zu. Laut dem britischen Militärgeheimdienst verzeichnen beide Seiten intensive Gefechte, auch auf Inseln im Dnipro-Delta. Die Ukraine hat erfolgreich “Kamikaze-Drohnen” eingesetzt, um russische Boote zu zerstören. Russland muss nun entscheiden, ob es seine Kräfte am Dnipro verstärkt oder auf die ukrainische Gegenoffensive in der Oblast Saporischschja reagiert.

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