Geheimdienst: Russland stellt Kamikaze-Drohnen selbst her

London/Moskau () – Nach Einschätzung des britischen Militärgeheimdiensts hat offenbar damit begonnen, im Inland hergestellte unbemannte Einweg-Drohnen (OWA-UAVs) nach iranischem Shahed- im - einzusetzen. Die eigene Herstellung werde es Russland wahrscheinlich ermöglichen, eine zuverlässigere Versorgung mit OWA-UAVs aufzubauen, heißt es am Mittwoch im täglichen Lagebericht aus London.

Die Leistung dieser Waffen sei bisher unterschiedlich gewesen, und die Ukraine habe sich bei der Neutralisierung der meisten ankommenden OWA-UAVs als wirksam erwiesen. Die russischen Streitkräfte importieren laut London seit September 2022 Systeme aus iranischer Produktion. Russland strebe wahrscheinlich an, sich in den kommenden Monaten mit OWA-UAVs selbst zu versorgen, heißt es weiter. In der Zwischenzeit sei Russland jedoch weiterhin auf Komponenten und ganze Waffen aus dem Iran angewiesen, die hauptsächlich über das Kaspische Meer verschifft würden, so die Briten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kreml (Archiv)

Geheimdienst: Russland stellt Kamikaze-Drohnen selbst her

Zusammenfassung

  • Russland setzt laut britischem Militärgeheimdienst unbemannte Einweg-Drohnen (OWA-UAVs) im Ukraine-Krieg ein
  • Drohnen-Design basiert auf iranischem Shahed-Design
  • Russland sucht nach zuverlässigerer Versorgung durch eigene Herstellung
  • Ukraine wirksam bei Neutralisierung der meisten OWA-UAVs
  • Russische Streitkräfte importieren seit September 2022 iranische Systeme
  • Ziel: In den kommenden Monaten selbst mit OWA-UAVs versorgen
  • Russland bleibt auf Komponenten und Waffen aus dem Iran angewiesen
  • Verschiffung hauptsächlich über das Kaspische Meer

Fazit

Der britische Militärgeheimdienst berichtet, dass Russland damit begonnen hat, im Inland hergestellte unbemannte Einweg-Drohnen nach iranischem Shahed-Design im Ukraine-Krieg einzusetzen. Russland importiert seit September 2022 Systeme aus iranischer Produktion und strebt wahrscheinlich an, sich in den kommenden Monaten selbst mit Drohnen zu versorgen. Bis dahin ist das Land jedoch weiterhin auf Komponenten und Waffen aus dem Iran angewiesen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH