Djir-Sarai will Stopp des Bundesaufnahmeprogramms für Afghanen

() – FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai hat Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) dazu aufgefordert, das derzeit ausgesetzte für afghanische Ortskräfte ganz zu stoppen. “Ich plädiere dafür, das Bundesaufnahmeprogramm für Afghanistan zu beenden”, sagte Djir-Sarai der “Welt” (Freitagausgabe).

Wie die ausgesucht wurden, sei intransparent und für das nicht nachvollziehbar. “Damit habe ich ein großes Problem. Auch die Frage der Sicherheitsüberprüfung ist nicht geklärt. Das Programm birgt wegen seiner Konzeption Gefahren von Sicherheitsrisiken, Willkür und Korruption.”

Djir-Sarai kritisierte, dass die eine Einstufung Moldaus und Georgiens als sichere Herkunftsstaaten bislang nicht zugestimmt haben. “Das würde die irreguläre Migration direkt um 10 Prozent reduzieren”, sagte der FDP-Politiker. “Diese beiden Länder wollen ihrerseits mit uns kooperieren. Lediglich ein Koalitionspartner stellt sich quer. Ich halte das für ein großes Problem.”

Die Einstufung als sichere Herkunftsstaaten ist zuletzt unter Kritik geraten, weil beispielsweise Homosexuelle dort vor Verfolgung nicht geschützt sind.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bijan Djir-Sarai

Djir-Sarai will Stopp des Bundesaufnahmeprogramms für Afghanen

Zusammenfassung

  • FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai fordert Außenministerin Annalena Baerbock auf, das Programm für afghanische Ortskräfte zu stoppen.
  • Die Auswahl der Menschen sei intransparent und für das Parlament nicht nachvollziehbar.
  • Das Programm birgt aufgrund seiner Konzeption Gefahren wie Sicherheitsrisiken, Willkür und Korruption.
  • Djir-Sarai kritisiert die Grünen für die Ablehnung der Einstufung Moldaus und Georgiens als sichere Herkunftsstaaten.
  • Die Einstufung als sichere Herkunftsstaaten ist umstritten, da beispielsweise Homosexuelle dort nicht vor Verfolgung geschützt sind.

Fazit

FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai fordert die Beendigung des Bundesaufnahmeprogramms für afghanische Ortskräfte. Er kritisiert insbesondere die mangelnde Transparenz und die unklaren Sicherheitsüberprüfungen des Programms. Zudem bemängelt er die fehlende Zustimmung der Grünen zur Einstufung Moldaus und Georgiens als sichere Herkunftsstaaten, was die irreguläre Migration um 10 Prozent reduzieren könne.

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